Jena. Ihr habt Eure Vorlesungen und Seminare im Wochenplaner zusammengestellt? Ihr kennt den Unterschied zwischen Hanfried und Friedolin? Ihr habt schon andere Erstis kennen gelernt? Aber eines fehlt Euch: Ein Dach über dem Kopf!

Laut Studie kann man zwar günstig in Cottbus studieren, aber, wer das schon?! Wenn man schon in der anderen Goethe- und Schiller-Stadt studieren möchte, will man auch hier ein Zimmer ergattern. Das ist allerdings leichter gesagt als getan: Nicht umsonst wird Jena als „München des Ostens“ tituliert. Damit sind allerdings nur die relativ hohen Mietpreise gemeint – und nicht das Einkommen.

Während viele Jenaer Wohnungsunternehmen und Genossenschaften nur noch Wohnungen im Bereich der 10-Euro-Kaltmiete pro Quadratmeter anbieten, gibt es nur mit viel Glück eines der begehrten Apartments in einem Wohnheim. Auch auf Wohnungsbörsen sieht mau aus. Findige Unternehmer bieten nun eine kostengünstige und zentrale Lösung an: Wohnwagen und Zelte für Erstis, direkt auf dem Uni-Campus!

Da stört es kaum, wenn es in den Zelten keine sanitären Einrichtung gibt. Die gibt es nämlich ein paar Meter weiter. Außerdem gibt es dort auch günstige Speisen und Getränke. Die Preise bewegen sich weit unter Jena-Niveau. Die Fläche auf dem Ernst-Abbe-Platz könnte auf Dauer zu einem studentischen Wohnbezirk umfunktioniert werden. Schließlich bedeutet Campus „Feld“ und weist auf die Nähe von studentischem Wohnen und universitärem Leben hin. Außerdem beabsichtigt die Jenaer Stadtverwaltung nicht, in den kommenden Jahren Veränderungen am maroden Platz vorzunehmen.