Hans Tutschku (Archiv Klang Projekte Weimar)

„Die Stimmen im Kirchenschiff“
Klanginstallation von Hans Tutschku

Weimar. Religiöse Gesänge verschiedener Kulturen, die auf geheimnisvolle Weise in ihrem Zusammenklang miteinander harmonieren, sind vom 26. Oktober bis 11. November in der Weimarar Jakobskirche im Rahmen der 30. Tage Neuer Musik zu erleben. Unter dem Titel „Stimmen im Kirchenschiff“ hat der Komponist Hans Tutschku (*1966) eine insgesamt zweistündige Klanginstallation geschaffen, in die kurzzeitig hineingehört, die aber auch über einen längeren Zeitraum intensiv wahrgenommen werden kann.

Der seit 2004 an der Harvard-University (Boston) wirkende Kompositionsprofessor schreibt dazu: „Gesungene Stimmen im Dialog, die aus quasi unsichtbaren Lautsprechen zu hören sind. Sie wurden auf verschiedenen Kontinenten aufgenommen und laden zu einer interkulturellen Reise ein. Zu erleben sind Gebete, Gesänge, Wortgefechte und Konversationen. Eine Komposition, die trotz starker klanglicher Präsenz zu innerer Ruhe führen soll. Ihre Besonderheit besteht darin, dass alle Gesänge miteinander harmonisch synchronisiert sind und so klanglich eine Einheit in Vielfalt bilden.“
Zum Start der Klanginstallation gibt es am Mittwoch, 25. Oktober, um 19.30 Uhr ein Konzert mit Mitgliedern des „Ensembles für Intuitive Musik Weimar“ in der Jakobskirche, in dem Luther-Choräle mit den Mitteln unserer Zeit bearbeitet werden.

Die Internationale Konföderation elektroakustischer Musik CIME ICEM hat bei ihrem Wettbewerb Ende September Hans Tutschkus Komposition „Remembering Japan“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Konzert des „Ensembles für Intuitive Musik Weimar“ (EFIM): 25. Oktober, 19:30 Uhr; Dauer der Klanginstallation: 26.10. bis 11.11.2017 (Mo-Fr: 10-12 und 16-18 Uhr, So: 16-18 Uhr)

www.lmrthueringen.de/Neue_Musik

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