„Ohne elektronische Verwaltung bleibt jeder Vorschlag zu digitalem Staat und 24/7 Online-Bürgerservice leeres Gerede.“

Erfurt. „In Thüringen sind die Verwaltungen künftig mit mehr Highspeed verbunden“, sagt der Thüringer Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert. Er betont: „Die täglich rund 130.000 E-Mails und 112.000 Telefonate, die innerhalb des Verwaltungsnetzes geführt werden, laufen über das hochmoderne Thüringer Sprach- und Datennetz. Und dieses Netz ist sicherheitszertifiziert. Das ist in diesem Umfang einmalig in Deutschland. Dafür sorgt das Thüringer Landesrechenzentrum.“

Das Thüringer Landesrechenzentrum (TLRZ) hat die grundlegenden technischen Leistungen neu ausgeschrieben. Die alten Verträge laufen aus. Dr. Hartmut Schubert zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir konnten erhebliche Preissenkungen erreichen. Teilweise lagen die Einsparungen bei bis zu 30 Prozent. Gleichzeitig steigt die Leistung des Netzes deutlich und das flächendeckend bis zum letzten Forsthaus.“

Damit hebt das Thüringer Landesrechenzentrum im Sinne der Thüringer IT-Strategie wertvolle Synergieeffekte. Die Einsparungen ermöglichen dringend notwendige IT-Investitionen an anderer Stelle. Der Thüringer CIO verweist auf die Erweiterung der technischen und baulichen Kapazitäten des Thüringer Landesrechenzentrums. Gleichzeitig ist ein leistungsstarkes IT-Netz grundlegende Voraussetzung für jegliche Art der Online-Bürgerservices im Freistaat. „Die Verwaltung selbst muss elektronisch hoch vernetzt sein“, betont Dr. Schubert und: „Ohne elektronische Verwaltung bleibt jeder Vorschlag zu digitalem Staat und 24/7 Online-Bürgerservice leeres Gerede.“

Hintergrund:

Die ausgeschriebenen Leistungen für die nächsten sechs bis zehn Jahre wurden im Verfahren auf mehrere Lose verteilt und beinhalten:

· die Bereitstellung und den Betrieb eines Weitverkehrsnetzes zur Vernetzung der Dienststellen der Thüringer Landesverwaltung,
· den Betrieb des zentralen Voice-over-IP-basierenden TK-Systems,
· die Bereitstellung von zentralen und dezentralen Festnetzanbindungen,
· die Bereitstellung von zentralen Internetzugängen,
· die Bereitstellung von Mobilfunkdiensten und -endgeräten sowie
· die Bereitstellung und Integration von LAN-Komponenten.

Als Vertragspartner wurden zum einen große IT-Dienstleister, wie die T-Systems International GmbH, die 1&1 Versatel Deutschland GmbH sowie die Vodafone GmbH und zum anderen aber auch mittelständische und regional angesiedelte Unternehmen, wie die Bechtle IT-Systemhaus Weimar GmbH und die Telba GmbH gewonnen.

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