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Jena. Am Dienstag, den 17. Oktober, kam es um 9:40 Uhr zu einer Bombendrohung im Universitätsklinikum Jena. Die Drohung ging telefonisch ein. Der Anrufer wurde der Stimme nach als Mann mittleren Alters und mit einheimischem Dialekt beschrieben.

Seitdem sind umfangreiche Ermittlungen durch die Jenaer Kriminalpolizei erfolgt.Demnach kam der Anruf aus einer öffentlichen Telefonzelle am Markt in Crossen/Elster (Saale-Holzland-Kreis). Die Kriminalpolizei Jena bittet dringend Zeugen um Mithilfe:


Wer hat am 17. Oktober 2017 zwischen 9:00 und 10:00 Uhr einen verdächtigen Mann mittleren Alters am Markt in Crossen bemerkt? Vielleicht ist der Anrufer zuvor mit einem Bus oder dem Zug dorthin gefahren und dabei jemandem aufgefallen? Möglich ist auch, dass der Mann geschäftlich in Crossen unterwegs gewesen ist und Geschäftspartner ein auffälliges Verhalten bemerkten. Da die Telefonzelle in jüngster Vergangenheit sehr selten genutzt wurde, könnte der Anrufer jemandem aufgefallen und im Gedächtnis geblieben sein.

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Hinweise erbittet die Kriminalpolizei unter 03641 811123.


Die Bombendrohung hatte einen umfangreichen polizeilichen Einsatz ausgelöst:

Nach der Absperrung und Sicherung der Klinikumsgebäude wurden diese von zahlreichen Polizisten durchsucht. Dabei halfen auch auf Sprengstoff spezialisierte Polizeihunde mit. Ein Großteil der Polizisten aus Jena und Umgebung waren im Einsatz. Sie wurden von Kollegen aus Erfurt unterstützt. Gleichzeitig liefen die Ermittlungen zum Täter auf Hochtouren.

Für die Bevölkerung Jenas, die Patienten sowie das Personal des Klinikums und deren Besucher war der Tag eine Herausforderung: Im angrenzenden Bereich wurde neben den Straßensperrungen der Öffentliche Nahverkehr abgeschaltet bzw. umgeleitet. Auch Besucher und Tagespatienten konnten nicht zu ihren Terminen gelangen. Sogar für diesen Tag geplante Operationen mussten abgesagt werden.

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