Für die Bücherfreunde und „Leseratten“ unter den Fans des FC Carl Zeiss Jena und natürlich auch weitere literarisch Interessierte beginnen nun die „Blau – gelb – weißen Büchertage im Paradies“. Innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums werden drei interessante Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vorgestellt.

Los geht es bereits am Samstag, dem 18. November 2017, wenn nach dem Heimspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen die U23 von Werder Bremen im Zelt des „Circus MoMoLo“ die in der von Frank Willmann herausgegebenen Buchreihe erschienene „Fußballfibel“ des FC Carl Zeiss Jena von den Autoren Jörg „Schnirps“ Dern und Toni Schley vorgestellt wird. Im ersten Teil widmet sich Schnirps der ruhmreichen Geschichte des FCC, mit Fakten, Anekdoten und viel Humor – im zweiten Teil gewährt Toni tiefe Einblicke in die Welt der Jenaer Ultras mit ihrem unermüdlichen Engagement für den Verein und den Erhalt der eigenen Kurve.

Wenige Tage später, am Donnerstag, den 23. November 2017, gastiert der noch vor Vize-Weltmeister Bernd „Schnix“ Schneider als „weißer Brasilianer“ apostrophierte Ansgar

Brinkmann, die „größte Bitch im deutschen Fußball“ (Brinkmann über Brinkmann) mit dem zusammen mit Peter Schultz entstandenen Buch „Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich“ im Fanprojekt Jena. Brinkmann spricht Klartext. Er legt den Finger in die Wunde und nimmt sich selbst nicht zu ernst. So behandelt die wichtigen Themen rund um den Fußball und erzählt dabei viel von seinen persönlichen Erfahrungen. Dabei gibt es kaum ein Thema, das er nicht anspricht. Brinkmann äußert sich zu allem – egal, ob es um Doping, Fanausschreitungen oder sinnlose Testspiele geht. Schon zu seiner aktiven Zeit galt Ansgar Brinkmann als einer der letzten Typen der Bundesliga. In einer Umfrage des Magazins „11 Freunde“ haben die Fußballfans in einer Umfrage neben den Fußballlegenden Paul Breitner, Günter Netzer und Mehmet Scholl Ansgar Brinkmann zu den Echten Typen aus dem deutschen Fußball gewählt.

Sicherlich wurde er auch deshalb gewählt, weil Ansgar Brinkmann für Authentizität, Unabhängigkeit Glaubwürdigkeit steht. Denn er hat sich auch unter Druck niemals verbiegen lassen.

Die „Blau – gelb – weißen Büchertage im Paradies“ werden abgerundet durch die Buchvorstellung des bekannten Autors Christoph Ruf am Donnerstag, dem 7. Dezember 2017, im

Fanprojekt: „Fieberwahn: Wie der Fußball seine Basis verkauft“. Hinter der glitzernden Fassade des Profifußballs brodelt es. Fans fühlen sich entmündigt und schikaniert, die Proteste gegen Kommerzialisierung und Kollektivstrafen nehmen an Vehemenz zu und werden längst nicht nur von Ultras getragen. An der Basis, von den Amateurvereinen bis zur 3. Liga, wächst die Wut auf Verbände, die sich nur noch um die Branchenriesen kümmern. Und vor der Tür lauern Veränderungen, die das Ende des Volkssports Fußball einläuten. Christoph Ruf hat mit Fans, Funktionären und Trainern gesprochen. Sein Fazit: Der deutsche Fußball sägt gerade den Ast ab, auf dem er sitzt.
Veranstaltungsbeginn bei allen drei Buchvorstellungen ist, wie es sich im Jenaer Paradies gehört, jeweils um 19:03 Uhr.

Die Veranstaltungen im Fanprojekt werden unterstützt durch die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt ist frei.

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