Foto: Sabina Sabovic

Nicht verpassen!

Altenburg. Am Freitag, 8. Dezember, um 19:0 Uhr ist die letzte Gelegenheit Brecht / Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ im Landestheater Altenburg zu sehen. In der Inszenierung von Roland Schwab ist das als Oper bezeichnete Werk als kulinarisches Rockspektakel aufbereitet. Thematisiert werden in dem 1930 in Leipzig uraufgeführtem Opus die Auswüchse von Kapitalismus, übermäßiger Freizeit und ungebremstem Konsum und die mit ihnen verbundenen Illusionen. Zu den Texten von Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Kurt Weill (1900-1950) eingängige Songs – am berühmtesten wohl der Alabama Song, auch bekannt als Whisky Bar.

Witwe Begbick, Fatty und Dreieinigkeitsmoses gründen mitten in der Wüste die Stadt Mahagonny, in der alles erlaubt ist. Und so entfaltet Mahagonny eine große Anziehungskraft für Vergnügungssüchtige, Glücksspieler und Liebestolle. Es kommen Heilsbringer, Holzfäller und Huren. Nur eines gilt in dieser Stadt als Verbrechen: kein Geld zu haben. Wie heißt es in einem der Songs „Erstens, vergesst nicht, kommt das Fressen, zweitens kommt der Liebesakt, drittens das Boxen nicht vergessen, viertens Saufen, laut Kontrakt. Vor allem aber achtet scharf, dass man hier alles dürfen darf.“

Die musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki.
In den Partien: Leokadja Begbick: Christel Loetzsch · Fatty: Timo Rößner· Dreieinigkeitsmoses: Kai Wefer · Jenny Hill: Anne Preuss · Jim Mahoney: Hans-Georg Priese · Jack O’Brien: Peter Koppelmann als Gast · Bill: Johannes Beck · Joe: Ulrich Burdack · Tobby Higgins: Florian Neubauer.

Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

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