Adventszauber auf der Leuchtenburg

Seitenroda bei Kahla. Hier bleiben keine Wünsche offen: Die mittelalterliche Leuchtenburg in Seitenroda bei Jena lädt am zweiten und dritten Adventswochenende – 9. und 10. Dezember sowie 16. und 17. Dezember – zu einem besonders stimmungsvollen Weihnachtsmarkt für die ganze Familie ein, dem „Weihnachtsmarkt der Wünsche“. Jeweils von 11 Uhr bis in den Abend hinein verwandelt sich der Innenhof der Burg in eine funkelnde, duftende Weihnachtswelt. Traditionelle Handwerke, kreatives Kunsthandwerk und regionale Köstlichkeiten – alles präsentiert von den Menschen, die es herstellen – bieten eine große Auswahl an originellen Geschenkideen. Besondere Aktionen rund ums Wünschen, sphärische Klänge und traditionelle weihnachtliche Musik auf der Bühne, Orgelmusik in der Porzellankirche, alte und viele spannende Programme laden zum Verweilen ein.

Selbstgemachtes und Selbstgebackenes steht hier hoch im Kurs. Köstlichen Duft verbreitet die Weihnachtsbäckerei der in der Porzellanlounge. Die Bäcker-Familie Kurze bietet nicht nur selbstgemachte Stollen, Plätzchen und Marmeladen zum Verkauf an, sondern lädt kleine und große Besucher zum Mitbacken ein. Gärtnerin Kerstin, bekannt aus der SuperIllu, gestaltet wundervolle Kreationen rund um die Mistel. Liebhaber ausgefallenen Schmucks kommen bei Goldschmiedin Nina Klatt-Starke ins Schwärmen, während die Schmiedekünstler von Eisenherz atemberaubende Metallarbeiten anfertigen, darunter Damaszener-Stahl. Aber auch Bürstenmacher, Holzschnitzer, Chocolatiers, Spielleute, Karikaturisten, darunter Christian Habicht von der Zeitungsgruppe Thüringen, sowie Papier- und Porzellankünstler stellen ihr ganzes Können zur Schau. Regionalen Genuss pur bietet unter anderem die Schafskäse-Manufaktur Oberländer aus Struth und natürlich die Burgschänke der Leuchtenburg.

Spannende Unterhaltung für die ganze Familie garantieren das Schattenkino in der Burg, ein zauberhaftes Weihnachtsspiel aus dem Tälertheater und natürlich die preisgekrönten Porzellanwelten Leuchtenburg mit einer Entdeckungsreise durch die faszinierende Geschichte des Porzellans. Natürlich gibt es auch allerhand Kurioses und Faszinierendes in der mittelalterlichen Burganlage zu entdecken.

Wer stille Momente sucht, der findet in Deutschlands erster und im vergangenen Jahr von Architekt Michael J. Brown umgestalteter Porzellankirche erholsame Ruhe und Besinnlichkeit.

Das Wünschen steht natürlich im Zentrum des Weihnachtsmarktes. Das Besondere: Nicht nur auf Papier, sondern auch auf Porzellan können alle Besucher ihre Wünsche schreiben. Der 20 Meter lange „Steg der Wünsche“ auf der Leuchtenburg macht’s möglich: Hier kann jeder seinen Porzellanteller, auf den er vorher seinen Wunsch geschrieben hat, in die Tiefe fallen lassen, denn: Scherben bringen ja bekanntlich Glück. Wer seinen Wunschzettel direkt beim Weihnachtsmann abgeben möchte, dem steht natürlich der Weihnachtsmann-Service zur Verfügung.

Ein tierisches Highlight sind die burgeigenen Ziegen und Schafe, die für den Weihnachtsmarkt in die Krippe in den Burghof ziehen; sie lassen vor allem Kinderherzen höher schlagen.

Die Leuchtenburg ist bekannt für besondere Festivitäten. Zudem war sie unlängst Kulisse des Weimarer TATORTs und für den europäischen Museumspreis nominiert.