Erfurt. Nach und nach eröffnen die Weihnachtsmärkte. Zwischen Glühwein, Lebkuchen, Bratwurst und heißen Maroni tummeln sich auch böse Wichte und warten im dichten Gedränge auf die günstige Gelegenheit, Sie um ihr leichtfertig verstautes Weihnachtsgeld zu bringen. Taschendiebstahl ist dabei in etwa so alt wie die Menschheit und beschäftigt die Polizei immer dort, wo sich viele Menschen auf wenig Raum bewegen.

Wir sind daher hellwach und verstärkt im Einsatz um den Taschendieben das Handwerk zu legen. In Erfurt sind wir beispielsweise, fast schon traditionell, mit unserer mobilen Polizeiwache auf dem Domplatz vertreten und führen verstärkte Fußstreifen im gesamten Weihnachtsmarktbereich der Innenstadt durch. Die EVAG Erfurt​ stellt einen Gepäckaufbewahrungsbus auf dem Domplatz, den wir sehr befürworten. Dort kann man sich seiner Einkäufe an einem sicheren Ort entledigen und dann sorgenfrei die verschiedenen Weihnachtsmärkte besuchen.

Auch in Nordhausen, Suhl und den anderen Thüringer Weihnachtsmärkten gibt es besonders in Nachmittags- und Abendstunden verstärkte Polizeipräsenz im Bereich von Einkaufszentren, Läden und Fußgängerzonen. Dafür verstärken wir unsere Dienstgruppen, setzen besondere Einsatzzüge und unsere Diensthundführer ein und arbeiten eng mit der Stadtverwaltung, Verwaltungsgemeinschaften und Kommunen zusammen. Unser Ziel ist es, verdächtige Personen und Gegenstände schon im Ansatz zu erkennen. Um bei Bedarf schnellstmöglich notwendige Maßnahmen einleiten zu können.

Unsere Tipps, wie Sie sich vor Taschendieben schützen:

  • Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

Die Thüringer Polizei wünscht Ihnen eine sichere #Vorweihnachtszeit auf den Weihnachtsmärkten!

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