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Eisenach. Zukünftig wird eine Arbeitsgruppe (AG) über neue Straßennamen in der Stadt Eisenach beraten. Das hat der Stadtrat gestern (28. November) beschlossen. Die Arbeitsgruppe besteht aus zehn Mitgliedern, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Eisenach und der AG-Leiterin, Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Aufgabe der Mitglieder ist es, Kriterien zu erarbeiten, nach denen künftig neue Straßennamen vergeben werden können. „Dabei geht es nicht nur um die Frage ‚Wer darf auf das Schild?’“, so Katja Wolf. „Straßennamen sind ein Teil der Erinnerungskultur. Die Benennung soll nicht ausschließlich dem aktuellen Zeitgeist dienen. Und wir müssen dafür Sorge tragen, dass ein politischer Missbrauch bei der Straßenbenennung ausgeschlossen ist“, betont die Oberbürgermeisterin.

Über die endgültige Vergabe eines Straßennamens entscheidet der Stadtrat. Das ist in der Thüringer Kommunalordnung geregelt. Zuletzt war im entstehenden Wohngebiet „Fischweide“ eine Straße neu benannt worden. Sie trägt seit dem 17. November 2017 den Namen einer historisch bedeutenden Eisenacher Persönlichkeit: der Dichterin Julie von Bechtolsheim.

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören Gisela Büchner (CDU-Fraktion), Julia Durner (CDU-Fraktion), Manfred Günther (Fraktion DIE LINKE), Max von Trott zu Solz (Fraktion Grüne/BfE) und Dr. Wolfgang Schenk (SPD-Fraktion). Weitere insgesamt fünf Mitglieder entsenden der Geschichtsverein Eisenach e.V., der Kunstverein Eisenach e.V., der Kreissportbund Eisenach e.V., der Verein Eisenacher Gästeführer e.V., der Kulturbeirat der Stadt Eisenach und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Eisenach. Hinzu kommt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eisenach. Leiterin der Arbeitsgruppe ist Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

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