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Ängste und Zurückweisung beim Thema AIDS abbauen

Erfurt. Dank moderner Medikamente können die rund 87.000 Menschen in Deutschland mit HIV beziehungsweise AIDS heute fast normal leben. Stattdessen belasten Ausgrenzung, Zurückweisung und Angst Betroffene heute schwerer als die eigentliche Erkrankung. „Vorurteile und mangelndes Wissen sind oft die Hauptursachen für Ausgrenzung und Zurückweisung von HIV-Positiven. Dem wollen wir unter anderem mit einer Telefon-Hotline entgegenwirken“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts leben in Thüringen rund 700 Menschen mit einer HIV-Diagnose (siehe unten).

Die BARMER greift damit das Motto der diesjährigen Kampagne zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember auf, die sich einem positiven Miteinander von Gesunden und Infizierten widmet. Unter der Rufnummer 089 48059584 können rund um die Uhr medizinische Fragen zum Thema HIV-Infektionen, der Krankheit AIDS, Therapieoptionen und Auswirkungen auf das Zusammenleben mit Betroffenen im beruflichen oder privaten Alltag gestellt werden. Die Hotline ist ab dem 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag, bis zum Jahresende erreichbar.

Weitere Eckzahlen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Eckdaten/Eckdaten.html?nn=2374210

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