Berlin. Die Bundesregierung kann derzeit noch keine Gründe für das Absacken der Fahrbahn auf einem Teilstück der Bundesautobahn A20 nahe der Anschlussstelle Tribsees (Mecklenburg-Vorpommern) nennen. Das geht aus der Antwort (19/119) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/42) hervor. Mittels einer derzeit laufenden Baugrunduntersuchung würden der Ist-Zustand und die Gegebenheit des Baugrundes im Bereich des Autobahnteilstückes untersucht und die Ursache des Bruchs (Böschungsbruch) erkundet, um bautechnische Lösungen für eine neue sichere Gründung der A20 entwickeln zu können, heißt es in der Vorlage. „Belastbare Erkenntnisse bleiben dem Ergebnis der Baugrunduntersuchung vorbehalten“, schreibt die Regierung. Aussagen über die zu erwartenden Kosten lassen sich der Vorlage zufolge erst nach Abschluss der Baugrunduntersuchung und der darauf aufbauenden Planung der Wiederherstellung der A20 treffen.

Auf die Frage, ob auch auf weiteren Abschnitten der A20 mit einem Absacken der Fahrbahn gerechnet werden müsse, heißt es in der Antwort, das bei Tribsees zum Einsatz gekommene Gründungsverfahren sei an keiner anderen Stelle der A20 zum Einsatz gekommen. Ein Indikator für Schäden wäre nach Aussage der Regierung zudem das leichte Absenken der Fahrbahn, welches im gesamten Verlauf der A20 nur in Tribsees festzustellen gewesen sei. Für weitere Überprüfungen des Baugrundes in anderen Bereichen der A20 bestehe deshalb keine Veranlassung.