Kreisgebietsreform

Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf unterstützt das Ergebnis des gestrigen Koalitionsgipfels in Erfurt zur Kreisgebietsreform. Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, die geplante Kreisgebietsreform zu stoppen. Die Landesregierung setzt auf eine engere Zusammenarbeit von Landkreisen und Kommunen.

Katja Wolf versteht diese Entscheidung mit Blick auf die gegenwärtige Situation. „Zurzeit ist dieser Weg der richtige Ansatz. Um die Reformpläne umzusetzen bedarf es einer guten Zusammenarbeit der Kommunen und Landkreise mit dem Land“, so die Oberbürgermeisterin. Eisenach übernimmt dabei eine Vorbildfunktion – seit Jahren gibt es beispielsweise gemeinsame Zweckvereinbarungen mit dem Wartburgkreis. Mit den daraus gesammelten Erfahrungen der gemeinsamen Arbeit wird sich die Stadt gerne in das weitere Vorhaben Kreisgebietsreform einbringen.

„Es ist gut, dass die Landesregierung auf die Kommunen zugehen will und einen Kommunalfrieden ausgerufen hat. Die kommunale Ebene muss die ausgestreckte Hand des Landes ergreifen“, betont Katja Wolf. Die Eisenacher Oberbürgermeisterin blickt positiv auf die folgenden Wochen und Monate. „Uns ermutigt, dass das freiwillige Zusammengehen der Stadt mit dem Wartburgkreis ausdrücklich und wiederholt bekräftigt wird“, so Katja Wolf. Sie selbst wird bereits in der kommenden Woche gemeinsam mit Landrat Reinhard Krebs weiter verhandeln. 2019 sollen Eisenach und der Wartburgkreis nach dem Willen der Koalition fusionieren – ein ambitioniertes, aber machbares Ziel, bekräftigt die Oberbürgermeisterin.