Gruppenbild von StipendiatInnen und ihrer Förderern. ©Maik Schuck
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Weimar. Dank der auch weiterhin so tatkräftigen Mithilfe von Stiftungen, Banken, Vereinen, Clubs, Hotels, Unternehmen und privaten Förderern kann die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar im Studienjahr 2017/18 wieder insgesamt 22 Deutschland-Stipendien vergeben. Feierlich überreicht wurden die Stipendien am Montag, 4. Dezember 2017 im Grand Hotel Russischer Hof. Das Hotel gehört inzwischen selbst zu den Stiftern eines Stipendiums und gestaltete einen besonders festlichen Rahmen.

Über eine monatliche Unterstützung in Höhe von 300 Euro im Zeitraum Oktober 2017 bis September 2018 dürfen sich die Deutschland-Stipendiatinnen und -Stipendiaten freuen. Gewährt werden die Stipendien, die jeweils zur Hälfte von privaten Spendern und vom Bund finanziert werden, für nachgewiesene herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen vor oder während des Studiums oder besondere Erfolge. Berücksichtigt werden bei der Auswahl zudem außerschulisches oder außerfachliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände.

Größte Stipendiengeberin ist in diesem Studienjahr die Thüringer Aufbaubank mit vier Deutschland-Stipendien. Von ihnen profitieren Elisabeth Gebhardt (Violine), Bálint Krezinger (Trompete), Julian Pontus Schirmer (Dirigieren) und Marie-Louise Stille (Kulturmanagement). Drei Stipendien, gefördert von der Ernst-Freiberger-Stiftung, gehen an Lisa Schön (Musikwissenschaft), Olga Skhodnova (Gesang) und Elizaveta Smirnova (Gesang). Ebenfalls drei Stipendien übernimmt die Hermes Arzneimittel GmbH für Maxim Pirogov (Flöte), János Mátyás Stark (Violine) und Romeo Wecks (Komposition).

Weitere zwölf edle Spender ermöglichen mit ihrem Engagement jeweils Einzelstipendien. So erhält Maurice Appelt (Viola) ein von der OMS Antriebstechnik e.K. unterstütztes Stipendium. Der Rotary Club Weimar-Bauhaus fördert Tomislav Damjanovic (Klavier), Prof. Dr. Wolfram Eberbach unterstützt Lukas Fischer (Lehramt/Klavier) und Eyring Freiherr von Rotenhan kofinanziert das Stipendium von Elisabetha Kapanadze (Gesang).

Zum wiederholten Male stiftet Dr.-Ing. Hans-Reinhard Hunger ein Deutschland-Stipendium, in diesem Jahr für Mirijam Korsowsky (Violoncello). Ebenfalls ein „Wiedergänger“ ist Christoph Drescher, der Roman Lüttin (Musikwissenschaft) unterstützt. Erstmals dabei ist die Grafe Color Batch GmbH, die Alexander Schuchert (Schlagwerk) fördert. Und die Glatt Ingenieurtechnik GmbH hilft Shaghayegh Shahrabi Farahani (Oboe).

Last but not least engagieren sich der TÜV Thüringen e.V. für Mark Sirok (Trompete), das Grand Hotel Russischer Hof Weimar für Eszter Szedmak (Cembalo) und die Carin Riesen Stiftung für Aylin Yilmaz (Musikwissenschaft). Von einem anonym unterstützten Deutschlandstipendium profitiert außerdem noch Johanna Schultze (Violine).

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