ICE-City: Wirtschaftsstandort Erfurt nachhaltig stärken

Erfurt. Die CDU-Fraktion spricht sich für deutlich mehr Engagement und Initiative bei der Planung und der Umsetzung der ICE-City im Umfeld des Erfurter Hauptbahnhofes aus. Der verkehrspolitische Sprecher Jörg Kallenbach fordert daher eine zügige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Erfurt durch den Bau der ICE-City im Zusammenhang der vollständigen Inbetriebnahme der ICE-Strecken Berlin – München und Frankfurt/M – Dresden. Die CDU-Fraktion plant einen entsprechenden Antrag für die Stadtratssitzung am 20. Dezember.

Derzeit stagniert die Entwicklung der ICE-City, obwohl schon lange darüber geredet wird und sich der Oberbürgermeister mehrfach dazu bekannte. Bauprojekte wurden bisher keine umgesetzt, obwohl die Termine für die Fertigstellung der ICE-Strecken lange bekannt waren. Die erhoffte wirtschaftliche Weiterentwicklung Erfurts in dem Bereich und damit die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bleiben daher zunächst aus. Kallenbach stellt deshalb die wirtschaftliche Notwendigkeit der ICE-City in den Vordergrund: „Die Bedingungen für Unternehmensansiedlungen sowie die Ausrichtung von Tagungen, Kongressen und Messen werden sich mit dem Bau der ICE-City erheblich verbessern. Die Vermarktung der ersten Teilfläche der geplanten ICE-City muss vorangebracht werden. Auch das angedachte Kongresszentrum hinterm Schmidtstedter Knoten sollte als Initialprojekt zeitnah umgesetzt werden. Auch für Touristen ist die Landeshauptstadt inzwischen viel besser erreichbar.“

Mit der Fertigstellung der ICE-Strecken im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit sieht Kallenbach außerdem die Forderung des Stadtrates nach Weiterbau der ICE-Trasse vom 24. März 2004 nunmehr endgültig umgesetzt. Er unterstreicht dazu: „Mit der vollständigen Umsetzung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit kreuzen sich in Erfurt im Stundentakt die ICE-Linie Berlin – München und die Linie Frankfurt/M – Dresden. Weitere nationale und internationale Verbindungen verbessern die Erreichbarkeit Erfurts erheblich. Mit rund 80 ICE-Halten pro Tag verdoppelt sich damit etwa die Zahl der bisherigen Halte. Durch die Ausrichtung zahlreicher Regionalverbindungen auf den ICE-Knoten kann insbesondere Erfurt von den neuen Fernverkehrsverbindungen zusätzlich profitieren. Durch die deutlich verkürzten Reisezeiten aus allen vier Himmelsrichtungen ist der Wirtschaftsstandort Erfurt erheblich aufgewertet worden. Damit Erfurt kein reiner ICE-Transit wird, sondern künftig wirklich von den neuen Strecken profitieren kann, muss nun ein gewaltiger Schritt nach vorn gemacht werden.“

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