ANZEIGE

Ministerin Keller: „Bleibt neugierig und gestaltet mit Euren Ideen die Zukunft dieser Gesellschaft!“

Erfurt/Jena. „Die eingereichten Projekte für diesen Wettbewerb zeigen, dass die Kinder und Jugendlichen eine klare Vorstellung haben, in welcher Welt sie leben wollen“, sagte Infrastrukturministerin Birgit Keller bei der Verleihung des ‚Thüringer Zukunftspreises 2017 – Sonderpreis Jugend‘ heute in Jena. „Ich bin beeindruckt von der Fülle der Themen, die in den Wettbewerbsbeiträgen angesprochen werden. Für uns ist wichtig, den jungen Menschen zuzuhören und sie zu beteiligen.“

Im Rahmen eines Festaktes im Zeiss-Planetarium Jena wurde der diesjährige „Thüringer Zukunftspreis 2017 – Sonderpreis Jugend“ verliehen. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung ist dabei in zwei Altersgruppen (7 – 13 Jahre und 14 -21 Jahre) vergeben worden. Die Projekte der Preisträger wurden zuvor im Rahmen der Veranstaltung, an der rund 200 Kinder und Jugendliche aus dem Bewerberkreis teilnahmen, vorgestellt und gewürdigt.

Bei den Kindern gewann das Projekt „Tomorrow Energie und Verkehr der Zukunft“ der Klassen 4a und 4b der Erich-Kästner-Grundschule Gera den 1. Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro. Das Schulprojekt im Rahmen des Fachs Ethik beschäftigte sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie. Es wurden Bilder gemalt, Textessays erstellt und Modelle gebaut.

Den 2. Platz mit einem Preisgeld von 600 Euro erhielten die Klassen 2a, 2b, 3a und 4b der Staatlichen Grundschule Gefell und der Schulförderverein für das Projekt „So stelle ich mir meine Zukunft vor“. In einem freien Bildermalwettbewerb waren die Kinder aufgerufen, ihre Vorstellungen von ihrer persönlichen Zukunft vorzustellen. Als mögliche Themenbereiche wurden hier die Arbeitswelt, Wohnen und Mobilität angesprochen.

Den 3. Rang mit 400 Euro Preisgeld erreichte das Projekt „Geschickt in die Zukunft“ der 7. Klassen der Gemeinschaftsschule Joseph Meyer aus Neuhaus-Schierschnitz. In dem Schulprojekt im Fach Wirtschaft & Recht wurde zum Thema „Ökonomisches Prinzip“ in verschiedenen Collagen und Plakaten die Frage erörtert, wie man in der Zukunft nachhaltig und ökologisch handeln kann.

Bei den Jugendlichen erhielt den 1. Platz mit 1.000 Euro Preisgeld die Klasse 10.3 des Gymnasiums Hermann Pistor aus Sonneberg für die Begrünung des Innenhofs der Schule und die Gestaltung des grünen Freiraums als Begegnungsstätte für Jung und Alt. Die fächerübergreifende Arbeit hat einen nachhaltigen Lebensraum geschaffen, der die Themen Demografie und Ökologie preiswürdig miteinander verbindet.

Mit dem 2. Platz und 600 Euro wurde die 9. Klasse des Staatlichen Gymnasiums in Kölleda ausgezeichnet, die unter dem Motto „Nun lasst doch mal die Kirche im Dorf / in der Stadt“ in einem fächerübergreifenden Ansatz und in Kooperation mit einem Erfurter Architekturbüro die Thematik analysiert hat. Dabei wurden die Gesichtspunkte Architektur, Kirchenbau, Christentum/Wertegemeinschaft und Nutzung des Kirchenraumes bzw. Bedeutung der Kirche als sozialer Treffpunkt im Ort betrachtet.

Den 3. Rang mit 400 Euro erreichte die Seminarfacharbeit von Paul Klemm, Christian Körtner und Jonathan Voit. Die Schüler der Abiturstufe des Gymnasiums Fridericianum haben unter dem Titel „Volkstedt West – Städtebauliche Entwicklung und Möglichkeiten der Aufwertung eines Stadtteils in Rudolstadt“ eine Analyse des IST-Zustandes erarbeitet und Vorschläge zur Aufwertung der Freiflächen, der Gehwege und der Beleuchtung im Wohngebiet Volkstedt West erarbeitet.

Mit einem Sonderpreis ‚Nachhaltigkeit‘ von insgesamt 1.200 Euro (3 x 400 Euro) wurden die Bewerbungen der Hermann-Lietz Schule Haubinda, des Theatervereins Schotte e.V. aus Erfurt und der DRK Bergwachtjugend des Landesverbands Thüringen ausgezeichnet. Diese sehr gelungenen Arbeiten zum Thema Zukunft wurden durch die Geschäftsstelle des Nachhaltigkeitsbeirats Thüringen bereits im Rahmen der ausgerufenen Jugendinitiative „MachDeineZukunft“ unterstützt.

Der Thüringer Zukunftspreis – Sonderpreis Jugend wird bereits zum dritten Mal im Abstand von zwei Jahren verliehen. Federführend für die Durchführung ist die Serviceagentur Demografischer Wandel, die im Rahmen des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft als Informations-, Dienstleistungs-, Beratungs- und Kompetenzzentrum für die vielfältigen Fragen der mit dem demografischen Wandel im Freistaat Thüringen verbundenen Herausforderungen und der sich ergebenden Chancen agiert.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere