„Das Warten hat ein Ende – Thüringen wird zur schnellen Mitte Deutschlands“
SPD-Tourismuspolitikerin Claudia Scheerschmidt begrüßt neue Sprinter Bahnstrecke Berlin-Erfurt-München

Erfurt. „Die Wende hat für uns Menschen aus der ehemaligen DDR unzählige Errungenschaften gebracht. Eine davon: Wir durften endlich reisen wohin wir wollten. Von Berlin nach München brauchte man 1990 mit dem Zug allerdings noch über acht Stunden. Ab heute kommt man von der Bundeshauptstadt bis zur bayerischen Metropole in unter vier Stunden. Thüringen spielt dabei eine entscheidende Rolle und ist das ICE-Drehkreuz dieser Verbindung“, so die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Durch die Neubaustrecke zwischen Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) und der thüringischen Landeshauptstadt ist man künftig in anderthalb Stunden von Erfurt nach Berlin gefahren und in München ist man in zwei Stunden. Neben dieser enormen Zeitersparnis kommen noch andere wirtschaftliche und tourismuspolitische Vorteile. Laut der Deutschen Bahn profitieren über 17 Millionen Reisende von der neuen Strecke. Es werden doppelt so viele Bahnfahrende wie bisher erwartet, insgesamt 3,7 Millionen. Um das höhere Fahrgastaufkommen bewältigen zu können, werden längere Züge eingesetzt. Damit wird das Platzangebot von 10.000 auf 20.000 pro Tag verdoppelt.

„Erfurt wird dabei als touristisches Schmuckstück und Messestandort an Bedeutung gewinnen. Es wird sogar einen neuen Stadtteil, die ICE-City, im Erfurter Osten geben. Das Verkehrsprojekt „Deutsche Einheit Nummer 8“ ist damit vollendet. Ich freue mich sehr, dass es heute endlich soweit ist“, fasst die SPD-Politikerin zusammen.