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»Im Dialog mit wichtigen Zeitströmungen«

Weimar. Die Bauhaus-Universität Weimar hat eine neue Online-Veröffentlichungsreihe unter dem Titel »Neue Bauhausvorträge« gestartet. Erste Beiträge sind von Aleida Assmann, Winfried Speitkamp und Joseph Vogl erschienen und stehen ab sofort in einem Open-Access-Format öffentlich zur Verfügung.

Mit der Veröffentlichungsreihe knüpft die Universität an eine Tradition an, die von 1919 bis 1925 am Weimarer Bauhaus bestanden hat. »Ging es damals darum«, so Universitätspräsident Prof. Winfried Speitkamp, »in der Form von Gastvorträgen prominenter Künstler und Intellektueller die ganze Bandbreite des zeitgenössischen Denkens und künstlerischen Schaffens nach Weimar zu holen, so versuchen wir nun zu zeigen, wie heute die an unserer Universität virulenten Gedanken im Dialog mit wichtigen Zeitströmungen stehen.« Neben Speitkamp gehören zu den Herausgebern der neuen Reihe Dr. Frank Simon-Ritz (Universitätsbibliothek) und Prof. Hans-Rudolf Meier (Professur Denkmalpflege und Baugeschichte), für den diese Reihe eine Brücke zwischen der Beschäftigung mit historischen Konstellationen und aktuellen Positionen schlagen soll.

Als Publikationsform wurde die der Open-Access-Veröffentlichung im Rahmen des von der Bibliothek betreuten Online-Publikationssystems gewählt. Auf diese Weise sind eine leichte Zugänglichkeit und Verbreitung gewährleistet, sodass die Publikationen allen Interessierten frei zugänglich zur Verfügung stehen. »Ich möchte«, so Bibliotheksdirektor Simon-Ritz, »mit dieser Veröffentlichungsreihe auch zur Verbreitung des Open-Access-Gedankens beitragen.«

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Die Anglistin, Ägyptologin und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann (Konstanz) eröffnet die neue Reihe mit dem Text Welche Zukünfte? Der Vortrag wurde am 20. April 2017 als Festrede zur Amtseinführung von Winfried Speitkamp als Präsident der Bauhaus-Universität Weimar gehalten. Den Text Identität durch Erbe? Historische Jubiläen und Jahrestage in der Erinnerungskultur hat Winfried Speitkamp am 13. Dezember 2016 im Rahmen einer Ringvorlesung des Graduiertenkollegs »Identität & Erbe« an der Weimarer Bauhaus-Universität vorgetragen. Und der Beitrag Über Axel Maliks “skripturale Methode” geht auf die Rede zurück, die der Kulturwissenschaftler und Philosoph Joseph Vogl (Berlin), der von 1999 bis 2006 an der Bauhaus-Universität Weimar gelehrt hat, am 20. August 2017 zur Eröffnung der Ausstellung »Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen« des Künstlers Axel Malik in der Universitätsbibliothek gehalten hat. Die Schriftenreihe soll in schneller Folge erweitert werden.

Die drei Texte stehen ab sofort über den OPUS-Server der Bauhaus-Universität zur Verfügung:
https://e-pub.uni-weimar.de/opus4/solrsearch/index/search/searchtype/series/id/16181

Aleida Assmann, Welche Zukünfte?
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:wim2-20171130-36136

Winfried Speitkamp, Identität durch Erbe?
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:wim2-20171130-36467

Joseph Vogl, Über Axel Maliks »skripturale Methode«
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:wim2-20171130-36683

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