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Jena. Dr. Jörg Vogel (SPD) stellt eine Anfrage zur letzten Sitzung des Stadtrates dieses Jahres, die die Grabungsarbeiten an der Lobdeburg-Ruine zum Thema hatte. Dabei fragte der Stadtrat, welche Möglichkeiten der Oberbürgermeister sieht, wie die Lobdeburg-Gemeinde 1912 e.V. sowie die interessierte Öffentlichkeit über diese Grabungsergebnisse informiert werden könne. Außerdem fragte er nach, ob die Fundamente der Ruine per Laser vermessen wurden.

Aus der schriftlichen Antwort geht hervor, dass sich die archäologischen Grabungen über einen langen Zeitraum zwischen 1998 und 2013 erstreckten. Hintergrund sind hier Grabungen in der Innenstadt, die zu Unterbrechungen bei den Grabungen an der Lobdeburg führten. Ziele der Ausgrabungen an der Lobdeburgruine war die Dokumentation der im Boden erhaltenen Fundstücke und die Schaffung der Baufreiheit für die Sanierung. Es wurden über 460 Befunde festgestellt und über 470.000 Einzelfunde wissenschaftlich dokumentiert. Matthias Rupp, Archäologe der Unteren Dekmalschutzbehörde der Stadt, nutzte diese Dokumentation, um in seiner Freizeit dieses als Dissertation zu bearbeiten und einzureichen. Im kommenden Jahr soll das Pormotionsverfahren abgeschlossen werden. Die Ergebnisse werden in der Dissertionsschrift veröffentlicht.

Verneint musste die Frage nach der Vermessung der Fundamente der Ruine durch einen Laser werden. Der eingesetzte Laser wurde am Palas eingesetzt und diente nicht der vermessung, sondern der Kontrolle des baulichen Zustandes.

Hier finden Sie die schriftliche Anfrage von Dr. Jörg Vogel und die Beantwortung der Stadtverwaltung.

Anfrage Lobedeburgruine Vogel

Beantwortung_Anfrage Lobdeburgruine Vogel

Video: Bastian Ebert.

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