Foto: UKJ/ Szabó
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Die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Eleonore Mühlbauer begrüßt die heute veröffentlichte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Studienplatzvergabe in der Humanmedizin. „Die Einschätzung der Verfassungsrichter war erwartbar und bietet die Chance einer gerechten und bundesweit einheitlich gültigen Neuregelung“, so die Sozialdemokratin. Die Entscheidung hat Auswirkungen auf alle zu vergebenden Studienplätze in der Human‑, Zahn‑ und Tiermedizin sowie in der Pharmazie, auch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mühlbauer geht davon aus, dass Wissenschaftsminister Tiefensee zeitnah das Gespräch mit seinen Kollegen in der Kultusministerkonferenz und mit der Jenaer Hochschule suchen wird. Derzeit wird ein Fünftel der bundesweit knapp 10.000 Studienplätze ausschließlich über die Abiturnote vergeben. Für die übrigen 80 Prozent werden lokal festgelegte Zulassungskriterien der jeweiligen Hochschulen herangezogen. „Wir müssen jetzt mit allen Bundesländern einheitliche Kriterien erarbeiten, damit gerechtere Studienplatzvergabeentscheidungen getroffen werden können“, fordert Mühlbauer. So müsse die Zulassung zum Studium unabhängig von Wünschen zum Hochschulort betrachtet werden. Auch dürften nicht mehr endlos Wartesemester angesammelt werden. Zur geforderten Standardisierung der hochschuleigenen Eignungsprüfungen sieht sie noch Abstimmungsbedarf zwischen den Universitäten. Bis Ende 2019 hat das Bundesverfassungsgericht Zeit gegeben, die bisherigen Regeln zu überarbeiten.

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„Die Chancengleichheit für eine Zulassung zum Medizinstudium der jährlich weit über 40.000 Bewerberinnen und Bewerber müssen wir ins Zentrum stellen“, fordert Mühlbauer.

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