Berlin. Das Schwarzfahren ist derzeit ein Das „Erschleichen von Leistungen“ ist nach § 265a Strafgesetzbuch (StGB) ein Straftatbestand. Nun will der Bund Deutscher Richter die Gerichte entlasten und diesen Strattatbestand streichen. Jens Gnisa, Vorsitzender des Richterbundes, kündigte das im “Inforadio” des rbb an: “Natürlich können sich die Verkehrsbetriebe besser gegen Schwarzfahren schützen. Sie tun es nicht, sparen Geld; dann soll es letztendlich der Staat mit seiner Strafjustiz richten.” Als Beispiel führt Gnisa an, dass sich die Berliner Justiz jährlich mit 40.000 Fällen von Schwarzfahrten befasse. Gleichzeit sind die Gerichte personell aber nicht ausreichend ausgestattet.

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