Der Geburtshaus und mehr e.V. Jena sucht neue Räumlichkeiten.
Der Mietvertrag des derzeitigen Standortes am Carl-Zeiss-Platz 12 wurde zum Jahresende gekündigt. Grund dafür ist der Umbau des Optischen Museums.
Seit über 25 Jahren betreuen die Hebammen des Geburtshauses Jena Frauen bei Haus- und Beleggeburten, seit 20 Jahren auch Geburtshausgeburten in eigenen Räumen. Zusätzlich bieten sie unzählige Wochenbettbetreuungen und Kurse an. Darüber hinaus ist das Haus ein Treffpunkt für junge Familien und Selbsthilfegruppen.

Das Geburtshaus hat sich als Anlaufstelle für werdende Eltern über die vergangenen Jahre etabliert und ist aus Jena nicht mehr wegzudenken. „Dies zeigen die täglichen Gespräche mit Frauen und Paaren, aber auch Aktionen wie z.B. die Demonstration am 8. März 2014, als mit uns über 1.000 Menschen für den Erhalt der außerklinischen Geburt auf die Straße gingen“, erklärt Petra Tremel, eine der 15 Hebammen die momentan im Geburtshaus arbeiten und die schon bei der Gründung vor 20 Jahren dabei war.

Auch Kommunalpolitikern ist die ganzheitliche Betreuung für Frauen in dieser Lebensphase in Jena wichtig. „Immer wieder hören wir Stimmen von Politikern, die dieses Angebot für Frauen in Jena unbedingt aufrecht erhalten wollen“, sagt Julia Teckemeyer, Geschäftsführerin des Geburtshaus und mehr e.V.

Um das umfangreiche Angebot aufrechterhalten zu können, sucht der Verein neue Räumlichkeiten mit einer Fläche von mind. 200-250 qm im Zentrum Jenas.

Als Ansprechpartnerin im Geburtshaus steht Julia Teckemeyer unter 03641-
62 87 01 oder info@geburtshaus-jena.de zur Verfügung.