Jena. Am kommenden Sonntag endet die Hanfried-Ausstellung im Jenaer Stadtmuseum. Wir können auf ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zurückschauen und haben viele anerkennende Äußerungen zur Ausstellung erhalten. Allein 1.000 Schüler haben sich mit der Biografie und der kaiserlichen Gefangenschaft des für Jena so wichtigen Landesherrn vertraut gemacht.

Zum Abschluss kann am 4. März um 15 Uhr eine doppelt besetzte Führung besucht werden. Ausstellungskuratorin Birgitt Hellmann und Hanfried-Biografin Dr. Sylvia Weigelt bieten in einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung fundierte Informationen zum Leben des entmachteten Kurfürsten und späteren Weimarer Herzogs an (Eintritt 5,00 / erm. 3,50 Euro).

Auch unabhängig von dem Führungsangebot kann natürlich die Ausstellung noch besucht werden. Gern weisen wir auf die Möglichkeit für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren hin, sich noch an der Rätseltour zu Johann Friedrich zu beteiligen. Es gilt 18 Fragen zu beantworten und damit einen Lösungssatz zu finden. Die Ausstellung hilft bei der Suche nach den Antworten. Und wer auf die richtige Lösung kommt, kann den neuen „Klapphans“ gewinnen – ein Faltplakat, mit dem man auch nach Ende der Ausstellung das Leben Johann Friedrichs I. von Sachsen spielerisch nachvollziehen kann.

Während der Umbaupause können die beiden Ausstellungen der Kunstsammlung zu Niki de Saint Phalle und dem Jenaer Maler Erich Kuithan weiterhin besucht werden. In der Ausstellungsetage der Stadtgeschichte sagen wir dann am Abend des 22. März „Licht an!“ und betrachten die Geschichte der Energieversorgung in Jena seit Errichtung des ersten Gaswerks im Jahr 1862.

Doch zunächst sind noch drei Tage Zeit, um Abschied zu nehmen von den zahlreichen hochkarätigen Exponaten der Hanfried-Ausstellung. Wir freuen uns auf einen lebhaften Endspurt!