Eckart Fricke, Dr. Klaus Sühl und Dr. Albrecht Schröter beim Pressetermin © Stadt Jena / Foto: Kristian Philler
Eckart Fricke, Dr. Klaus Sühl und Dr. Albrecht Schröter beim Pressetermin © Stadt Jena / Foto: Kristian Philler

Am Donnerstag, 8. März, nahm die Lenkungsgruppe zur Schaffung eines IC-Kreuzes in Jena ihre Arbeit auf. Über die Ergebnisse informierten:

  • der Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Region Südost Eckart Fricke,
  • der Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl
  • und der Oberbürgermeister der Stadt Jena Dr. Albrecht Schröter.

Das Drehkreuz werde ein Quantensprung für Jena und die Region sein, so Dr. Sühl. Es gehe nun darum in der Gruppe einen Standort zu lokalisieren und bis spätestens Frühjahr 2020 darüber zu entscheiden. Die breite Beteiligung der Nachbarkreise und auch seines Kollegen aus Sachsen, Stefan Brangs, zeige die Bedeutung des zukünftigen Bahnhofes für den Fernverkehr in Thüringen und darüber hinaus.

Dr. Schröter bedankte sich beim Freistaat Thüringen ausdrücklich. Die Regierung lege sich tüchtig ins Zeug, die Schieflage – welche für Jena nach Wegfall des ICE-Halts entstanden ist – zu korrigieren. Um dies zu erreichen, wurden vier Arbeitsgruppen gebildet. Er leitet die AG ›IC-Knoten‹, welche sich mit der Prüfung des Neubaus eines zentralen Bahnhofs befasst. Ziel aller Anstrengungen seien die Verknüpfung der Mittel-Deutschland-Linie und der Saalbahn mit Intercity-Zügen im Zwei-Stunden-Takt auf einem Bahnhof in Jena.

Der Sprecher der Deutschen Bahn, Dr. Fricke, hob das Interesse der Bahn hervor, den Fernverkehrsknoten Jena mit attraktiven Verbindungen zu bedienen. Dabei sei ein zweimaliger Halt von Fernzügen in Jena durchaus denkbar. Bereits Ende 2018 seien ja schon drei IC-Zugpaare auf der Mittel-Deutschland-Verbindung eingetaktet.

Die einzelnen Schwerpunkt-Gruppen sind:

  • IC-Knoten, Prüfung des Neubaus eines zentralen Bahnhofs
  • Fernverkehr, Begleitung des Ausbaus der Mitte-Deutschland-Verbindung
  • Die Verknüpfung von Städtischem- und Regionalverkehr auf der Schiene und der Straße; denn möglichst viele Teile des Landes sollen vom Drehkreuz profitieren.
  • Entwicklung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Jena, dazu gehört unter anderem die Begleitung des Großprojektes der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf dem Inselplatz