Tagung zur Vernetzung von Fachdidaktik und Fachwissenschaft in der Lehrerbildung vom 22. bis 23. März an der Universität Jena

Jena. Lehrerinnen und Lehrer brauchen fundiertes Fachwissen. Für die Vermittlung ist zudem fachdidaktisches Wissen nötig. Wie können im Studium beide Wissensbereiche verknüpft werden? Mit dieser zentralen Frage befasst sich am 22. und 23. März eine Tagung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Unter dem Motto „Fachdidaktik und Fachwissenschaft vernetzen!? – Zur Orchestrierung fachbezogener Lernangebote im Lehramtsstudium“ diskutieren mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 30 Institutionen der Lehrerbildung in Deutschland und Österreich.

Offener Austausch der Perspektiven

„Besonders an der Tagung ist, dass Verantwortliche aus Fachwissenschaften und Fachdidaktiken gemeinsam über geeignete Lehrangebote in der fachlichen Lehramtsausbildung diskutieren, denn immer mehr Hochschulen erkennen inzwischen den Bedarf, beide Bereiche stärker zu vernetzen“, sagt Prof. Dr. Iris Winkler, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Jena. „Wir versprechen uns hier einen offenen Austausch der Perspektiven.“

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Neben Vorträgen und Workshops, in denen verschiedene Aspekte der Vernetzung bearbeitet werden, gibt es auch eine Posterausstellung, die u. a. Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Lehrveranstaltungskonzepte aufgreift.

Die Tagung findet im Rahmen des Projektes „ProfJL – Professionalisierung von Anfang an im Jenaer Modell der Lehrerbildung“ statt. Dieses wird in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ seit 2015 von Bund und Ländern gefördert – die Förderungsverlängerung ab 2019 wurde erst am 26. Februar 2018 bekanntgegeben. Mit weiteren 3,5 Millionen Euro Förderung aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann das erfolgreiche Modell der Jenaer Lehrerbildung damit weiterentwickelt werden.