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Jena. Dieses Jahr werden in Jena einige Türen und Tore für die Beteiligung junger Menschen geöffnet. Das Jugendparlament, die Kinder- & Jugendzentren und der Demokratische Jugendring Jena e.V. laden alle jungen Menschen dazu ein, ihren Stadtteil, ihre Stadt mitzugestalten. Sie wollen Kinder & Jugendliche unterstützen, ihr Ansichten und Vorstellungen sichtbar zu machen und mit ihnen gemeinsam daran Arbeiten, diese auch umzusetzen.

Zuerst stehen bei dem ganzen Vorhaben die Stadtteile im Blick. Am 22. März finden in allen Jugendzentren der Stadt (Eastside, Hugo, JG Stadtmitte, polaris und Treffpunkt) Sozialraumkonferenzen statt. Dort können die Anliegen, die das Viertel betreffen, angesprochen und diskutiert werden. Zum Schluss wird vereinbart, welche Themen von wem und wie weiterbearbeitet werden. So kann beispielsweise eine Arbeitsgemeinschaft zu einem Thema entstehen, die dann mit ihrem Anliegen an den Ortsteilrat und die richtigen Stellen in der Stadtverwaltung herantreten, denkbar ist ebenso sich an Jenaer Unternehmen zu wenden.

Am 18. April gibt es dann im Kassablanca die Gelegenheit, stadtweite Anliegen zu thematisieren. Die jugendWERKSTADT wird vom Jugendparlament und dem Jugendring organisiert, funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Sozialraumkonferenzen. Allen Organisierenden sind zwei Punkte wichtig: Den jungen Menschen ihre Unterstützungsbereitschaft zu versichern und ihnen zu verdeutlichen, dass sich nur etwas bewegt, wenn sie sich bewegen.

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Zudem ist es wichtig, der Erwachsenenwelt zu zeigen, wie vielfältig die jungen Menschen sich selbst ihre Gedanken machen und dass es Sinn macht, immer auch ihre Ansichten mit zu bedenken. Im Vorfeld der Sozialraumkonferenzen haben sich die Kinder- & Jugendzentren schon verschiedene Aktionen einfallen lassen, um die jungen Menschen darauf aufmerksam zu machen. Dabei gab es sehr viel Unterstützung durch die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter.

Das Jugendparlament wirbt in den Schulen und auch Bürgermeister und Sozialdezernent Frank Schenker hat durch ein Schreiben an die Schulleitungen das gesamte Vorhaben unterstützt. Letzteres ist besonders wichtig, da die Schülerinnen und Schüler eine Freistellung von der Schule benötigen und dazu ist die Bereitschaft der Eltern und Schulleitungen notwendig.

Weitere Informationen gibt es unter: www.gestalte-dein-jena.de