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Berlin. Nach Aussage des Aussteiger-Programms „Exit-Deutschland“ gelang seit dem Jahr 2000 697 Personen mit Hilfe von Exit ein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene. In 601 Fällen habe es sich um Männer und in 96 Fällen um Frauen gehandelt. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/1134) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/878) mit.

In etwa 60 Prozent der Fälle begleite Exit die Aussteiger über einen Zeitraum von ein bis eineinhalb Jahren, bei 30 Prozent zwischen drei und fünf Jahren und bei rund zehn Prozent über fünf Jahre. In 16 Fällen sei die Ausstiegsberatung durch Exit oder die ursprünglich ausstiegsbereite Person abgebrochen worden, weil eine Re-Radikalisierung einsetzte oder eine neue Radikalisierung in den islamistischen Extremismus oder Linksextremismus oder ein Abtriften in die organisierte Kriminalität erfolgte.

1901134

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