Eisenach. Der Fahrplan für das „Kulturkonzept Eisenach 2025 plus“ ist gestern (27. März) im Kulturbeirat der Stadt Eisenach vorgestellt worden. Dabei wird es sich nicht um eine reine Bestandsaufnahme der Eisenacher Kulturlandschaft handeln, betonte Ralf Ebert, Stadt- und Kulturforscher vom beauftragten Büro StadTart aus Dortmund. Rund 30.000 Euro kostet die Erstellung des Kulturkonzeptes. Oberbürgermeisterin Katja Wolf sagte dazu im Vorfeld: „Das ist gut angelegtes Geld. Kulturgut und Kulturszene sind Schätze unserer Stadt.“ Das Papier, das im Herbst 2018 fertig sein soll, wird Antworten auf Eisenacher Herausforderungen im kulturellen Bereich ebenso geben wie Vorschläge zur weiteren Entwicklung. Kulturelle Teilhabe soll gefördert, die freie Kunstszene gestärkt und das kulturelle Angebot an sich weiterentwickelt werden.

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„Relevante Kulturakteure vor Ort werden selbstverständlich eingebunden“, sagte Kulturdezernent Ingo Wachtmeister. Das geschieht beispielsweise anhand von Experteninterviews, die Ralf Ebert und sein Team führen werden. Die Experten sollen Informationen beisteuern sowie Anregungen und Ideen aus ihrer praktischen Arbeit geben. Geplant ist ebenfalls ein Meinungsaustausch mit den Eisenacherinnen und Eisenachern. Drei öffentliche Veranstaltungen sind geplant, auf denen der Erarbeitungsprozess des Konzeptes, Ideen und Handlungsvorschläge sowie die zentralen Ergebnisse des Kulturkonzeptes vorgestellt und erörtert werden. „Wir wollen die Eisenacher auf diesem Weg mitnehmen. Es wird unterschiedliche Meinungen und Ideen geben, die wir transparent miteinander diskutieren werden“, sagte Wachtmeister im Nachgang des Kulturbeirates. Der angedachte Zeitplan bis zur Vorlage eines fertigen Konzeptes ist straff. Noch im Jahr 2018 – Ende September/Anfang Oktober – soll es vorliegen.

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