Walsmann: Hürden und Kosten reduzieren!

Erfurt. In der aktuellen Wohnraumdebatte in Erfurt fordert die CDU-Fraktion ein klares Bekenntnis zu den Familien, die in Erfurt bauen wollen. Mit einem Antrag für die Stadtratssitzung im April sollen, abhängig von der Zahl der Kinder, Bauzuschüsse bis zu zehn Prozent beim Kauf eines Grundstücks pro Kind für Familien bereitgestellt werden. Zudem sollen Hürden dadurch genommen werden, dass bauträgerfrei gebaut werden kann. Ein ähnliches Modell besteht bereits in Hannover.

CDU-Stadträtin Marion Walsmann erklärt dazu: “Familien haben es in Erfurt sehr schwer damit, ein passendes und bezahlbares Heim zu finden. Neben knappem Wohnraum im mittleren Preissegment, fehlt es in Erfurt auch an geeignetem Bauland und einer entsprechenden Familienförderung.
Nicht nur die immer noch günstige Zinslage, sondern auch das in Berlin von der großen Koalition angekündigte Baukindergeld bieten Familien verstärkt Anreize, selbst zu bauen. Mit einer Unterstützung der Familien in Erfurt könnte in dem Zusammenhang ein Trend gestoppt werden, nämlich dass Familien keine kostengünstigen Grundstücke in der Stadt finden und außerhalb Erfurts bauen müssen. Von einer solchen Familienbauinitiative würde auch die Stadt Erfurt nachhaltig profitieren – sowohl Einwohner, als auch Grundsteuereinnahmen würden in Erfurt bleiben.”

Darüber hinaus sieht Walsmann die Lösung eines weiteren Problems: Die Frage nach sozialem Wohnraum. Wenn Familien in Erfurt verstärkt bautätig werden können und damit ins mittlere Preissegment übersiedeln, wird Wohnraum an anderer Stelle frei und kann für das soziale Wohnen genutzt werden.

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