Jena. Von den drei Passionsmusiken Johann Sebastian Bachs ist die nach Matthäus die größte und gewaltigste. Bach schrieb das Werk 1729 und sie sollte ein andere werden als die nach Johannes. Davon zeugt alleine schon die Dimension mit zwei Chören und zwei Orchestern sowie einem Extrachor.

Die Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäus-Evangelium hat Bach in berührende, dramatische Töne gesetzt. Bei der Uraufführung des Werkes, am Karfreitag 1729 fühlten sich Besucher wie in der Oper, so sehr hat sie das dramatische Geschehen in der Musik gepackt.

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Zusammen mit dem Knabenchor und dem Kammerorchester der Jenaer Philharmonie singen die Kantorei St. Michael sowie die Solisten Teresa Suschke, Sopran (Leipzig), Ulrika Strömstedt, Alt (Weimar), Oliver Kaden, Tenor/Evangelist (Leipzig), Yongkeun Kim, Tenor (Leipzig), Axel Scheidig, Bass/Jesus (Berlin), Stephan Heinemann, Bass (Leipzig).

Die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Martin Meier.

Karten für die Aufführung am Karfreitag, dem 30. März um 17 Uhr in der Stadtkirche gibt es bei der Jena-Information, der Buchhandlung Steen sowie im Evangelischen Kirchenladen sowie Restkarten und diverse Ermäßigungen an der Tageskasse ab 16 Uhr.

Veranstaltungshinweis:

„Matthäus-Passion“ am 30. März um 17.00 Uhr
in der Stadtkirche Jena

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