Emily Hoile@Martin Hoile
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Thüringer Symphoniker mit romantischen Frühlingsmelodien und Harfe

Rudolstadt/Saalfeld. Zu einem musikalischen Spaziergang durch romantische Frühlingsmelodien laden die Thüringer Symphoniker bei ihrem Konzert am Ostersonntag, dem 1. April, um 18 Uhr ins Theater im Stadthaus ein. Erklingen werden die Peer-Gynt-Suiten 1 & 2 von Edvard Grieg und von Georges Bizet die „L’Arlesienne“-Suiten 1 & 2. Solistin des Abends ist die junge Britin Emily Hoile, die mit dem hochvirtuosen Harfenkonzert e-Moll op. 182 von Carl Reinecke zu hören ist. Am Pult steht Chefdirigent Oliver Weder.

Edvard Grieg feilte an seinem berühmtesten Werk, der Schauspielmusik zu Henrik Ibsens „Peer Gynt“ und den daraus entstandenen Suiten ein Leben lang. Längst hatten die Melodien von „Morgenstimmung“ oder „Solveigs Lied“ da schon ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten. Grieg selbst war überrascht von ihrem Erfolg, der sich auch in der Vielzahl von Arrangements für verschiedenste Instrumente zeigte. „Die Vermehrung meiner Werke durch Arrangements fängt jetzt an, unheimlich zu werden. Ich vermisse nur noch die Peer Gynt-Suite für Flöte und Posaune. Von der unerreichbaren Popularität der Drehorgel will ich gar nicht reden“, schrieb Edvard Grieg zwanzig Jahre nach der Uraufführung.

Waren es bei Grieg Melodien aus seiner Heimat Norwegen, zog Georges Bizet seine Inspiration aus der Volksmusik Südfrankreichs. Auch den „L’Arlesienne“-Suiten liegt eine Schauspielmusik zugrunde, die allerdings erst nach dem Tod des Komponisten neben „Carmen“ zu seinen populärsten Werken wurden.

Ein durch und durch romantisches Harfenkonzert schuf der langjährige Leipziger Gewandhauskapellmeister Carl Reinecke im Jahr 1884. Heute noch messen sich weltweit bei Wettbewerben Harfenisten an ihrer ungewöhnlich ausführlichen und anspruchsvollen Solokadenz. Mit Emily Hoile konnten die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt eine Solistin gewinnen, die als Preisträgerin aus renommierten Wettbewerben, u. a. beim Concours international de harpe de la Cité des Arts de Paris (2011) und dem USA International Harp Competition (2013), hervorging. Sie studierte an der St Mary’s Music School in Edinburgh, an der Juilliard School in New York und an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Ihr Interesse gilt darüber hinaus der keltischen Harfe und der Volksmusik.

Karten für das Osterkonzert sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672 422766 erhältlich.

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