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Im Rahmen der „Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes 2016/2017 bis 2020/2021 der Stadt Jena“ haben sowohl die OB Dienstberatung als auch der Sonderausschuss Schulnetz-/Schulentwicklungsplan bereits dem Vorgehen zugestimmt. Nun soll am 18.04.2018 der Jenaer Stadtrat darüber entscheiden. Die finanziellen Kosten für Miete und Betriebskosten für die Schulanlage Erlanger Allee 151 ab dem Schuljahr 2021/2022 werden auf 800.000 Euro geschätzt, wobei die Sanierungskosten für die Schule nicht nicht bekannt sind!

Im Beschluß für den Stadtrat heißt dazu wie folgt:

001 Die Gemeinschaftsschule „Kulturanum“ wird zum Schuljahr 2021/22, spätestens zum Schuljahr 2022/23, an den sanierten Schulstandort Erlanger Allee 151 verlagert.
002 Der Eigenbetrieb KIJ wird beauftragt – gemeinsam mit Schulvertretern der Gemeinschaftsschule „Kulturanum“ und der städtischen Schulverwaltung – den Standort Erlanger Allee 151 bis zum Schuljahr 2021/22 bedarfsgerecht zu erweitern und zu modernisieren.
003 Die neue Gemeinschaftsschule „Lobeda“ zieht zum Schuljahr 2021/22 an den Schulstandort Karl-Marx-Allee 7.

Die Begründung zum Beschluß liest sich folgendermaßen:

Der Stadtrat Jena beschloss am 14.02.2018 (18/1673-BV) die Sanierung des Schulstandortes Erlanger Allee 151. Wichtige Aussagen zu den Standortperspektiven der Gemeinschaftsschulen „Kulturanum“ und „Lobeda“ sollten schnellstmöglich in einer Steuergruppe im Dezernat 4 erarbeitet werden. Mit der vorliegenden Beschlussfassung werden die Standortfragen beantwortet und dem Eigenbetrieb KIJ eine verlässliche Grundlage für die anstehende Modernisierungsaufgabe in der Erlanger Allee 151 übergeben. Eingeschlossen ist hierbei die Prüfung und mögliche Akquise von Schulbaufördermitteln auf Bundes- und Landesebene.

Folgende Argumente sprechen für eine Verlagerung der Gemeinschaftsschule Kulturanum an den Standort Erlanger Allee 151:

• Die ausgewiesenen Schulaufnahmen der beiden Schulen GY „Otto Schott“ und TGS „Kulturanum“ sind ab dem Schuljahr 2021/22 am Doppelstandort Karl-Marx-Allee 7 nicht mehr möglich. Die vorhandenen Unterrichtsräume sind unzureichend. Der Raumquotient beträgt im Gymnasium „Otto Schott“ nur noch 1,2 (Standard 1,4). Die Gemeinschaftsschule „Kulturanum“ fällt mit dem Quotienten von 1,8 Räumen pro Klasse auf den Mindeststandard für eine inklusive Schwerpunktschule mit dem Förderbedarf „Geistige Entwicklung“. Mit Verlagerung der TGS „Kulturanum“ und Einzug der neu gegründeten TGS „Lobeda“ in die Karl-Marx-Allee erreicht die Stadt am Standort eine spürbare Raumentlastung und gewinnt Zeit. Neue Erkenntnisse im Schulwahlverhalten Jenaer Eltern werden die Basis für weitere Schulnetzfortschreibungen in Jena Lobeda sein.

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• Die TGS „Kulturanum“ erhält mit der bedarfsgerechten Sanierung der Erlanger Allee 151 in Anzahl und Größe moderne Unterrichtsräume, kleinere Differenzierungs- und Therapieräume, einen Speiseraum sowie eine Mehrzweckhalle für Sportunterricht und Veranstaltungen.

• Mit der Verlagerung der TGS „Kulturanum“ nach Lobeda Ost vergrößert sich der Schuleinzugsbereich der Schule. Ebenfalls wird eine stärkere Durchmischung der Schülerschaft in der kommunalen Schule erwartet. Die Entlastung der stark nachgefragten TGS „Lobdeburgschule“ ist ein weiterer wichtiger Effekt.

• Die TGS „Kulturanum“ verfügt über ein erprobtes und bewährtes Schulkonzept mit einem festen Kollegium. Schulvertreter stehen für die Erstellung eines erforderlichen Raumprogrammes der KIJ und der städtischen Schulverwaltung sofort zur Verfügung. Nur mit einem kurzfristigen Planungsbeginn kann der Eigenbetrieb KIJ die dringende Erweiterung der Lobedaer Schulplätze bis zum Schuljahr 2021/22 erfolgreich meistern.

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