Erfurt. Die Preise für Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer lagen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar 4,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum vergangenen Berichtsquartal (November 2017) verteuerte sich der Bau von Wohngebäuden um 1,6 Prozent und erreichte einen Indexstand von 118,7 Prozent (Basis 2010=100).

Im Jahresvergleich haben sich sowohl die Preise für Rohbau- (5,1 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (3,4 Prozent) erhöht. Am stärksten verteuerten sich im Bereich Rohbauarbeiten die Preise für Verbauarbeiten (8,1 Prozent), für Gerüstarbeiten (7,6 Prozent), für Erdarbeiten (7,3 Prozent) sowie für Zimmer- und Holzbauarbeiten (6,8 Prozent).

Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 3,4 Prozent. Deutliche Preisanstiege verzeichneten Maler- und Lackierarbeiten – Beschichtungen (6,6 Prozent), Gebäudeautomation (6,3 Prozent), Blitzschutzanlagen (5,4 Prozent)
sowie Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (5,2 Prozent).

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Die Preise für die Bauleistungen im Bereich Straßenbau lagen mit 7,0 Prozent über dem Vorjahresniveau, die Preise für Brücken im Straßenbau mit 6,2 Prozent. Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich im Vergleich zum Februar 2017 um 4,1 Prozent, der Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden stieg um 4,3 Prozent. Die Preise für die Instandhaltung von Wohngebäuden erhöhten sich im Jahresvergleich um 3,9 Prozent, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 5,1 Prozent.

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