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Weimar. Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg.

Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. „Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet“ sagt Daniel Kehlmann

Es ist uns eine große Ehre den einzigartigen Meister des pointierten Humors, der Komik und des Hintersinns in unserem Hause begrüßen zu dürfen. Wir sind gespannt welche vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens, Herr Goldt, aufmacht, um sie uns vors Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.

Max Goldt liest
Donnerstag, 12. April 2018, 20 Uhr

Eintritt: VVK 12,50 / 9,50 in der Eckermannbuchhandlung in Weimar oder online auf unserer Webseite www.monami-weimar.de oder an der Abendkasse: 15,50/12,50

Veranstalter: mon ami Weimar


Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.

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