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Weimar. Einen Monat lang haben gerissene Betrüger die Verbindung zu einer hochbetagten Frau aus Weimar gehalten und sie mit dem Trick der falschen Polizisten um ihre gesamten Ersparnisse gebracht. Am 11. März erhielt die Frau einen Anruf eines “Hauptkommissars Bach”, der ihr mitteilte, dass bei der Festnahme eines Einbrechers ihre persönlichen Daten in einem Notizbuch gefunden wurden. In den Folgetagen rief der vermeintliche Polizist immer wieder an und brachte sie dazu, ihr gesamtes Sparguthaben bei der Bank abzuheben. Nach einer Woche hinterlegte sie 22.000 Euro in einem Beutel im Bereich ihrer Hauseingangstür, wo es durch den falschen Polizisten abgeholt wurde. Danach hielten die Betrüger immer weiter Kontakt zu ihr und brachten sie dazu, weitere 5.000 Euro per Post in die Türkei zu schicken. Erst als sie nichts mehr hörte und am Dienstag bei der Weimarer Polizei anrief und den vermeintlichen Hauptkommissar Bach verlangte, flog der Schwindel auf. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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