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Thema des nächsten Erzählcafés: „Kurde sein“

Jena. Unser nächster Gast im mittlerweile 7. Erzählcafé ist Hoshin Scheikh Zen aus Syrien, geboren 1989 in Qamischli. Hoshin ist seit August 2015 in Deutschland und ist bestens integriert.

Nach dem Absolvieren der obligatorischen Sprachkurse hat er eine für sich passende Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Jena gefunden, die er im letzten Jahr begonnen hat. Es ist nicht seine erste Ausbildung. In Syrien hat er französische Literatur studiert, konnte das Studium aber nicht abschließen. Das Land wurde zunehmend vom Islamischen Staat (IS) und der al-Nusra- Front kontrolliert. Seine Familie, insbesondere sein Vater, musste unter den Repressalien (Gerichtsprozesse, Gefängnis) des Assad-Regimes leiden. Hintergrund war ein Ereignis im Jahr 2004, das für viele Kurden im Gedächtnis blieb – ein Fußballspiel, das unter den Fans eskalierte. Leidtragende waren die Kurden. Über seine
Nationalität, Kurde (in Syrien) zu sein, wird Hoshin viel zu berichten haben. Wie hat er sich als Kurde in Syrien gefühlt? Welche Ansichten hat er über einen eigenen kurdischen Staat?

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Auch über seinen beschwerlichen und erlebnisreichen Weg nach Deutschland, über den Irak, die Türkei und Bulgarien wird er ausführlich erzählen.

Das Erzählcafé findet am Donnerstag, dem 12. April um 18 Uhr in den Projekträumen der Grundschule Friedrich Schiller (Eingang an der Wasserachse) statt. Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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