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Muhsal: Lehrern muss positive Autorität zugestanden werden

Erfurt. Nach Ansicht des Lehrerverbands gehört Gewalt gegen Lehrer an Thüringens Schulen zum Alltag. «Beleidigungen, Angriffe und Bedrohungen stehen an den Schulen leider weiterhin an der Tagesordnung», sagte der Landesvorsitzende Rolf Busch am Donnerstag. Dies sei auch das Ergebnis einer aktuellen Befragung unter Pädagogen im Freistaat, die der Verband im März gestartet hatte. Dabei hatte mehr als die Hälfte der Befragten angegeben, in den vergangenen 18 Monaten mindestens einmal miterlebt zu haben, wie ein Kollege Opfer von Gewalt an der Schule wurde.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion:

„Dieser traurige Zustand an unseren Schulen darf nicht Normalität werden. Beleidigungen, Angriffe und Bedrohungen gehören nicht an Schulen! Wir dürfen uns daran niemals gewöhnen und müssen endlich die notwendigen politischen Konsequenzen daraus ziehen. Das heißt zuallerst, dass eine Kultur, in der Lehrer Respekt einfordern können und notfalls auch durchsetzen dürfen, politisch und gesellschaftlich unterstützt werden muss. Lehrer müssen die Sicherheit haben, dass sie im Falle von begründeten Disziplinarmaßnahmen genügend Rückhalt haben und nicht selbst in die Schusslinie geraten.

Lehrer als positive Autoritäten sind wichtig für den dauerhaften Schul- und Lebenserfolg der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Das heißt: Lehrer müssen loben, wo gesellschaftsadäquates Verhalten an den Tag gelegt wird. Sie müssen Tadeln dürfen, wo unadäquates Verhalten an den Tag gelegt wird. Und sie müssen Vorbild sein.“​

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