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Saalfeld. Das Stadtmuseum plant ab November eine Sonderausstellung mit dem Titel „Industriestadt Saalfeld. Fabriken, Unternehmer, Arbeiter 1830 bis 1945“.

Die Ausstellung soll mit historischen Fotografien die Industrialisierung in Saalfeld/Saale von den Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs beleuchten. Bereits seit dem Mittelalter spielten Bergbau, Farbenherstellung und Handwerk eine große Rolle für die Stadt. Auf dieser Grundlage entstanden ab 1830 die ersten Fabriken vor Ort. Initialzündung für den industriellen Aufschwung wurde 1871 Saalfelds Anschluss an die Eisenbahn. In den folgenden 50 Jahren entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum vor allem für Maschinenbau, Optik und Schokoladenherstellung. Die Einwohnerzahl verdreifachte sich, Unternehmervillen und Arbeiterwohnungen entstanden. Die damals gewachsenen Strukturen prägen Saalfeld bis heute.

Fabriken, Unternehmer, Arbeiter – zu diesen Themen werden noch Fotos, Dokumente und Objekte gesucht. Wer die Ausstellung unterstützen kann, meldet sich unter Telefon 03671 598-471 oder via E-Mail info@museumimkloster.de.