Foto: Alexander Hein, Erfurt.

Erfurt. Gleich zwei Highlights sind am Samstag, dem 21. April, im Erfurter Bartholomäusturm zu erleben: Die Veranstaltung „Erfordia turrita“ und der Auftakt der Carillonkonzerte 2018.

Im Rahmen der Veranstaltung „Erfordia turrita“ besteht die Möglichkeit, von 13 bis 17 Uhr zwölf Erfurter Türme zu besteigen, auch den zu den Erfurter Geschichtsmuseen gehörigen Bartholomäusturm. Darüber hinaus findet an diesem Tag der Auftakt der Carillonkonzerte 2018 statt. Carillonneur Ulrich Seidel lädt um 12 Uhr zu einem halbstündigen Konzert ein.

Die Konzertreihe des Erfurter Carillonneurs Ulrich Seidel lädt Carillonneure aus dem In- und Ausland nach Erfurt ein, um hier zu konzertieren. Diesmal mit dabei sind Nadine Baert, studierte Schlagzeugerin und Carillonneurin aus Luxemburg sowie Elisabeth Vitu, Perpignan (Frankreich) und Anna Maria Reverté, Barcelona (Spanien). Vitu und Reverté absolvierten beide die renommierte Glockenspielschule in Mechelen (Belgien).

Mit einem Konzert für Carillon und Gitarre steht im August ein besonderes musikalisches Erlebnis auf dem Programm, gefolgt vom Duo Ariane Toffel und Georg Winter aus Königswinter im September.

Alle Konzerte sind am westlichen Anger bestens zu hören und natürlich kostenfrei. Die Konzerttermine 2018 auf einen Blick:

www.bartholomaeusturm.de

Das Carillon im Bartholomäusturm ist mit seinen 60 Bronzeglocken eines der größeren Instrumente dieser Art in Deutschland. Das Erfurter Instrument, entworfen 1979 vom Apoldaer Glockengießer Peter Schilling, wurde in der VEB Glockengießerei Apolda gegossen. Es verfügt über eine Handspieleinrichtung, ein sogenanntes Stockklavier. Der Carillonneur (Glockenspieler) sitzt vor dem Stockklavier und drückt mit geballten Fäusten die Tasten. Je kräftiger er dies tut, desto lauter wird der Klang der Glocke. Der Tastenaufbau ist einer Klaviertastatur ähnlich, jedoch sind die Abstände der Tasten zueinander größer.

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