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Erfurt. Die DGB Jugend Thüringen solidarisiert sich mit der Kritik der Konferenz Thüringer Studierendenschaften an den prozentual überzogenen Preissteigerungen des Semestertickets von bis zu 72 Prozent. Eine solch unverhältnismäßige Erhöhung der Preise ist ein fatales gesellschaftliches Signal an alle jungen Menschen während einer beruflichen Ausbildung, so Elisabeth Fast, Jugendbildungsreferentin der DGB Jugend Thüringen. „Mobilität muss vor allem für junge Menschen bezahlbar sein.“

Oftmals müssten Studierende zwischen Familie, Hochschule und Job pendeln, was für viele ohne das Semesterticket gar nicht machbar sei. Gute Ausbildungsbedingungen für Studierende ebenso wie für Auszubildende seien eine wichtige Investition in die Zukunft. Die DGB Jugend Thüringen fordert seit langem das sogenannte Azubi-Ticket. Ohne das Azubi-Ticket wenden viele Auszubildende einen großen Teil ihrer Ausbildungsvergütung für Fahrten zwischen Ausbildungsbetrieb, Schule und Wohnung auf.

„Es ist nicht tragbar, dass junge Menschen für Mobilität viel Geld aufwenden müssen, das dann zum Leben fehlt. Der ÖPNV muss deshalb zumindest für alle jungen Menschen, die sich in der Phase der schulischen und beruflichen Ausbildung befinden, kostenlos sein.“

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