Die Thüringer Porzellanstraße traf sich in Rudolstadt. Im Vorstand (v.l.): Jörg Reichl, Bürgermeister Rudolstadt, Dr. Ulrike Kaiser, Direktorin Stiftung Leuchtenburg & Vereinsvorsitzende, Sven-Erik Hitzer, Stifter & Ideengeber der Stiftung Leuchtenburg.

Rudolstadt/Seitenroda. Der Verein Thüringer Porzellan-Straße und die Porzellan-Welten auf der Leuchtenburg sind enger zusammengerückt. Der Verein verlegte seinen Sitz vom Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt nach Seitenroda (Saale-Holzland-Kreis), wie Leuchtenburg-Direktorin Ulrike Kaiser am Donnerstag mitteilte. «Damit wollen wir die touristische Straße noch besser vermarkten, zumal sich auf der Leuchtenburg mit den Porzellan-Welten das Thüringer Zentrum zum Thema Porzellan etabliert hat», sagte Kaiser, die am Mittwoch zur neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde.

Die Thüringer Porzellan-Straße führt durch die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, Hildburghausen, Weimarer-Land, Sonneberg, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis und den Ilm-Kreis. Das Streckennetz umfasst den Angaben zufolge etwa 340 Kilometer. «In rund 50 Orten kann in Manufakturen, Betrieben und musealen Einrichtungen der Werdegang des Weißen Goldes anschaulich nachvollzogen werden.»

Von der Leuchtenburg aus wird auch der alljährliche «Tag des Thüringer Porzellans» landesweit gesteuert. «Im kommenden Jahr wird er am 6. und 7. April stattfinden und das Bauhaus zum Thema haben», verriet Kaiser. Neben der Thüringer Porzellan-Straße gibt es eine weitere im benachbarten Bayern.

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