Foto: PolizeiLWL via Twitter

Jena/Görlitz. Der 29 Jahre alte Pole, der am zeitigen Dienstagmorgen dieser Woche auf der A4 bei Bautzen festgenoommen wurde, sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft, das teilte die Polizei Görlitz mit.

Die sächsischen Beamten hatten den Mann mit einem in Jena-Lobeda gestohlenen Toyota gestellt, da hatte der Besitzer des Autos den Diebstahl noch gar nicht bemerkt. Er wurde durch die hiesigen Beamten aus dem Bett geklingelt.


Dazu nochmals die Meldung der Görlitzer Polizei vom Dienstag (17. April 2018):

BAB 4, Dresden – Görlitz, Anschlussstelle Bautzen-Ost 17.04.2018, 02:25 Uhr

Am frühen Dienstagmorgen haben zivile Fahnder in Bautzen einen polnischen Autodieb vorläufig festgenommen. Die Beamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe von Landes- und Bundespolizei stellten einen Toyota mit Jenaer Kennzeichen zunächst auf der A4 in Fahrtrichtung Görlitz fest. Der 29-jährige Lenker des Prius folgte aber nicht dem Anhaltesignal der Polizisten, sondern drückte auf das Gaspedal. Er flüchtete durch das Stadtzentrum, wo seine Fahrt endete. Schließlich stoppte er den Wagen und rannte davon. Allerdings trugen ihn seine Füße nicht schnell genug. Die Fahnder waren schneller und ließen die Handfesseln klicken. Offenbar hatte sich der Dieb im Gestrüpp leicht am Kopf verletzt. Eine ärztliche Behandlung machte sich erforderlich.

In Jena suchten Beamte den Eigentümer des zwei Jahre alten Toyotas auf. Dieser hatte den Diebstahl noch nicht bemerkt. Somit stellten die Polizisten den roten Prius sicher. Kriminaltechniker befassen sich mit der Spurensicherung. Die Ermittlungen der Soko Kfz dauern an.

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