Weimar. Im Laufe des 20. April beschäftigte die PI Weimar eine bereits polizeibekannte 26-jährige Frau. Da diese ohne festen Wohnsitz war, wurde sie von einem 30 Jahre alten Bekannten vorübergehend bei sich aufgenommen. Hier bediente sie sich jedoch, ohne Einverständnis, an den Gebrauchsgegenständen des Eigentümers, welcher sie daraufhin bat die Wohnung zu verlassen. Dieser Aufforderung wollte die junge Frau jedoch nicht Folge leisten und bedrohte den Mann mit einem Küchenmesser.

Die hinzugezogenen Beamten konnten die Situation schnell und problemlos unter Kontrolle bringen und halfen dem Wohnungsinhaber sein Hausrecht durchzusetzen. In den frühen Nachmittagsstunden wurde die Frau am Theaterplatz bei einem Ladendiebstahl festgestellt. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurde bekannt, dass sie bereits wenige Minuten zuvor in demselben Geschäft einen Diebstahl begangen hat. Die Täterin machte einen psychisch labilen Eindruck, sodass die eingesetzten Kräfte den Rettungsdienst hinzuzogen. Dieser brachte die Täterin ins Klinikum Weimar. Anzeigen wegen Bedrohung, Diebstahl, versuchtem Diebstahl und Hausfriedensbruch waren das Resultat.

Durch die Nacht auf und davon

In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 02:30 Uhr wurde durch unbekannte Täter in Schwerstedt eine blau/gelbe Crossmaschine entwendet. Der oder die Täter drangen in die unverschlossene Garage ein, überwanden das Lenkradschloss und fuhren mit dem Krad in unbekannte Richtung davon. Der Eigentümer konnte nur noch hören wie seine Maschine davonfuhr. Der Täter blieb leider unerkannt.

Schmierereien „verschönern“ die Stadt

Eine hohe Anzahl an Graffiti wurden im Verlauf des Wochenendes bekannt. Die erste Mitteilung erreichte die Polizei Weimar am Samstagmorgen. Unbekannte haben im Bereich Gutenbergstraße, Schubertstraße, Thomas-Müntzer-Straße, Zöllnerstraße und Trierer Straße Schriftzüge an die Hauswände angebracht. Der oder die Täter blieben dabei unerkannt. Wenige Augenblicke später erhielt die PI Weimar eine weitere Mitteilung über ein Graffito in Legefeld. Hier wurde durch unbekannte Personen u.a. das Bushäuschen, mehrere Verkehrsschilder und Hauseingänge beschmiert. Ein Gebäude in der Marienstraße ist von den Schmierereien ebenfalls betroffen. Der Sicherheitsmann stellte dies in den frühen Sonntagmorgenstunden fest. Entsprechende Anzeigen wegen Sachbeschädigung wurden seitens der Polizei aufgenommen.

Randale auf dem Lindenberg

Am Lindenberg in Weimar hat in den Nachtstunden des Sonntages eine unbekannte Person mehrere Fahrzeuge, welche in dem Bereich abgestellt waren, beschädigt. Hierbei wurden Spiegel, Scheibenwischer und Radkappen in Mitleidenschaft gezogen. Durch einen Anwohner konnte der Täter dabei beobachtet werden, wie er sich gerade an einem Fahrzeug zu schaffen machte und wurde durch diesen angesprochen. Daraufhin ergriff er die Flucht. Eine Nahbereichsfahndung blieb ohne Erfolg. Ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

Verkehrsgeschehen

Schutzengel hatten dieses Wochenende jede Menge zu tun

Mehrere schwere Unfälle ereigneten sich am Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Weimar.

Der erste Unfall geschah am 20. April gegen 16:40 Uhr in der Buttelstedter Straße, Höhe Motorrad Apel. Ein 55-jähriger Mann und seine 52 Jahre alte Frau befuhren den Radweg zwischen Schöndorf und Weimar. Ein 22-jähriger Mann fuhr mit seinem Quad Motorradgeschäft Apel etwa 4 Meter in Richtung Schöndorf und beabsichtigte dann am abgesenkten Bordstein auf die Fahrbahn Buttelstedter Straße auffahren. Der 55-jährige E-Bike Fahrer beabsichtigte in weiser Voraussicht, dem Quadfahrer Platz zu machen, wollte nach rechts ausweichen. Allerdings bemerkte er nicht, dass seine Frau rechts neben ihm fuhr.

Es kam zur Kollision zwischen dem Mann und seiner eigenen Frau, welche daraufhin stürzte und sich eine offene Unterschenkelfraktur zuzog. Sie wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Weimar gebracht.

Ganz viele Schutzengel hatte ein 8-jähriger Junge am Samstagnachmittag gegen 14:15 Uhr in Weimar/Schönblick. Beim Umsetzen seines Fahrzeuges erfasste der Vater seinen Sohn mit dem vorderen linken Rad. Der Unfall ereignete sich dem ersten Anschein nach so, dass der Junge einer Kellerassel hinterher jagte, welche unter das Fahrzeug lief und somit den Jungen hinterher lockte. Der Vater hat diese Situation nicht mitbekommen und fuhr los. Erst durch die Schreie wurde er auf das tragische Ereignis aufmerksam und fand seinen Sohn schwer verletzt im Radkasten eingeklemmt vor.

Herbeieilende Nachbarn konnten das Kind mittels Wagenheber befreien und eine Notärztin aus Bad Berka war glücklicherweise als Ersthelferin vor Ort und versorgte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte den Jungen. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Jena.

Seelsorger kümmerten sich um die Eltern und Geschwister des verletzten Kindes. Einige Zeit später kam die Entwarnung aus dem Klinikum, dass der Junge nicht in Lebensgefahr schwebe und er wieder vollkommen gesund werden wird. Ein erleichterndes Aufatmen war nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei den Einsatzkräften zu vernehmen.

Mindestens genauso viel Glück hatte ein 68-jähriger Mann aus Hammerstedt. Ein 63 Jahre alter Mann aus Killiansroda befuhr gegen 13:45 Uhr den REAL-Parkplatz Süßenborn mit seinem Pkw Hyundai. Dabei beschleunigte er plötzlich aus ungeklärter Ursache sein Fahrzeug und verlor die Kontrolle. Er rammte ein abgeparktes Fahrzeug mit der linken vorderen Fahrzeugseite fuhr dann weiter in Richtung des Real Marktes. Der 68-jährige Mann lief zu Fuß in Richtung Real-Markt und wurde von dem Hyundai erfasst. Er wurde durch den Zusammenstoß mehrere Meter durch die Luft geschleudert und blieb mit schwersten Kopfverletzungen am Boden liegen. Der Unfallverursacher kam jedoch mit seinem Fahrzeug erst direkt an einer Säule des Markts zum Stehen. Zuvor überfuhr er noch einen Poller. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

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