Von Der Checkerboy - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Linksfraktion wieder beim Girls` Day dabei

Dresden. Am diesjährigen Girls‘ Day, der am 26. April deutschlandweit stattfindet, wird sich auch die sächsische Linksfraktion wieder beteiligen. Ziel ist es, den teilnehmenden Mädchen die konkrete Arbeit von Politiker*innen und von politischen Mitarbeiter*innen der Fraktion zu zeigen. Und wer weiß, vielleicht entschließt sich ja so die eine oder andere, später ebenfalls Politikerin werden zu wollen.

Das wäre auch bitter nötig, denn noch immer ist das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Parlamentarier*innen nicht annähernd gleich. Beispielsweise der Bundestag: Mit 30,9 Prozent ist der Anteil der Frauen im Parlament in dieser Legislaturperiode auf einen absoluten Tiefstand gerutscht.

Und auch der Sächsische Landtag bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm – hier sind gerade einmal 32,6 Prozent von 126 Abgeordneten Frauen. Dadurch fehlt bei der politischen Entscheidung oft die biographische Perspektive von Frauen. Gäbe es nicht in der Fraktion DIE LINKE aufgrund unserer quotierten Besetzung so viele Parlamentarierinnen, würde diese Prozentzahl noch viel niedriger sein. Ganz besonders freut sich die Fraktion, dass sich auch Schülerinnen einer Förderschule zum Girls‘ Day angemeldet haben. Denn die Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigungen ist im Politikgeschäft ebenfalls nur selten vorhanden. Hier brauchen die Parlamente dringend Nachwuchs.

Dazu sagt Sarah Buddeberg, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Unsere Fraktion unterstützt den Girls‘ Day gerne, weil Frauen immer noch viel zu wenig sichtbar im öffentlichen politischen Raum sind. Die Mädchen sollen an diesem Tag die Scheu vor der Arbeit in der Politik verlieren. Weil viele Frauen dazu erzogen wurden, im Hintergrund zu agieren und die Bühne den Männern zu überlassen, kommt eine politische Karriere für sie oft nicht in Betracht. Doch wir brauchen dringend weibliche Perspektiven in den Parlamenten. Schließlich sollen die Abgeordneten ja die gesamte Bevölkerung repräsentieren.

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