„Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen“

Erfurt. Die Landeshauptstadt Erfurt unter Federführung der Kulturdirektion hat sich um die Teilnahme an dem Projekt „Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen“ der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin beworben. Aus einer großen Zahl von Bewerbern ist Erfurt eine von sechs Kommunen aus ganz Deutschland, die jetzt den Zuschlag bekommen haben.

Das Projekt ist für die Dauer von drei Jahren angelegt. Multiprofessionelle Teams, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Verwaltung, der Kulturellen Bildung und weiteren Partnern werden gemeinsam qualifiziert. Ziel ist es, durch die Vernetzung und den konzeptionellen Austausch der Partner die Basis für eine kulturelle Bildungslandschaft zu schaffen.

„Wir möchten mit der Projektarbeit Grundlagen für ein Konzept zur Kulturellen Bildung erarbeiten. Die vorgesehene Projektgruppe soll 15 Beteiligte umfassen, die wir selbst auswählen können. Wir wollen das große Spektrum aller Genres und der freien Kulturszene berücksichtigen“, sagt Kulturdirektor Dr. Tobias J. Knoblich. „Die Grundlage haben wir mit dem Strategischen Kulturkonzept gelegt, in dem der Kulturellen Bildung eine große Bedeutung beigemessen wurde. Innerhalb der Umstrukturierung der Kulturverwaltung wurde bereits eine Stelle geschaffen, die dieses Projekt begleitet“, so Knoblich.

Das Projekt ist Teil des begleitenden Forums Vernetzung, Qualität, Forschung des Bundesförderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Das Thema Kulturelle Bildung wird damit in Erfurt ausgebaut und weiter vertieft: Die Kulturdirektion hat sich im Vorlauf der Bewerbung intensiv mit den Voraussetzungen eines kommunalen Konzeptes beschäftigt und ist einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem Konzept zur Kulturellen Bildung vorangekommen.

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