Erfurt. In der Nacht vom Samstag, dem 21. April zum Sonntag, dem 22. April, erstattete ein 37-jähriger Mann beim Inspektionsdienst Erfurt-Nord eine Anzeige wegen eines schweren Raubüberfalls. Er teilte den Beamten mit, dass er kurz zuvor in der Nähe des Erfurter Hauptbahnhofes die Tageseinnahmen seines Arbeitgebers in Höhe von ca. 1.000 Euro in einem Nachttresor deponieren wollte, als er plötzlich von vier maskierten Tätern überfallen, mit einem Messer bedroht und der Tageseinnahmen beraubt worden wäre.

Durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erfurt wurden daraufhin die Ermittlungen aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungshandlungen im Tatortbereich im Abgleich mit den Erstschilderungen des vermeintlichen Opfers führten bereits zu ersten Zweifeln der Beamten am Wahrheitsgehalt der Aussage des Mannes. Im Rahmen einer erneuten Vernehmung gestand der Mann letztendlich unter Vorhalt aller herausgearbeiteten Widersprüche, dass er den Überfall nur erfunden hatte, um seinen Arbeitgeber den selbst verschuldeten Verlust des Geldes zu erklären.

Nun werden die Ermittlungen gegen den 37-Jährigen wegen Vortäuschens einer Straftat geführt.

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