Mittwoch, dem 2. Mai, 17 bis 19.15 Uhr, im Veranstaltungssaal des TIETZ

Chemnitz. Am kommenden Mittwoch, dem 2. Mai, von 17 bis 19.15 Uhr findet im Veranstaltungssaal des TIETZ ein Zeitzeugengespräch zum Thema „Um- und Rückbenennung der Stadt Chemnitz“ statt. Anlass ist die 875-Jahr-Feier und die Tatsache, dass sich am 10. Mai 2018 zum 65. Mal die auf Anordnung der damaligen Staatsregierung erfolgte Umbenennung von Chemnitz in Karl-
Marx-Stadt jährt.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Bürgermeisteramtes der Stadt Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.

Der alte Name der Stadt, der seit dem 13. Jahrhundert bestand, sollte verschwinden. Der „Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus“ sollte nun Namensgeber sein. Am 1. Juni 1990 erhielt die Stadt aufgrund der bemerkenswerten Energie einer Bürgerinitiative und nach demokratischem Abstimmungsverfahren ihren ursprünglichen Namen zurück. Noch heute stellen sich viele Fragen: Was bedeutete die angeordnete Umbenennung für die Identität der Stadt und ihrer Bürger? Stehen Umbenennung und Rückbenennung
symptomatisch für den politischen Geist der jeweiligen Zeit? Hat bereits die Anordnung der Umbenennung 1953 den Willen der Bürger zur Rückbenennung angestachelt?

In der Veranstaltung werden anhand von Ausschnitten aus dem Feature „Zwei Namen – eine Stadt“ und durch Gespräche mit Zeitzeugen von 1953 und 1990 die Ereignisse noch einmal in den Blick genommen. Als Zeitzeugen sind Heiner Matthes und Claus Modaleck eingeladen.

Informationen und Anmeldung unter 0371 4884343 / www.vhs-chemnitz.de.

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