Racing Team geht mit „Eberhard“ auf Punktejagd

Zwickau. Beim Rollout am 27. April hat das Racing Team der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) den Rennwagen für die neue Formula-Student-Saison vorgestellt.

Das Fahrzeug mit der Typenkennzeichnung FP12.18e haben die Teammitglieder auf den Namen „Eberhard“ getauft. Bei der Konstruktion haben die Techniker ein konsequentes Leichtbaukonzept verfolgt. Dadurch ist Eberhard deutlich leichter als sein Vorgängerfahrzeug. Viel Zeit haben die Studierenden auch in eine verbesserte Aerodynamik und in die ergonomische Optimierung der Fahrerkabine gesteckt. So sitzt der Pilot nun etwas schräger und bequemer. „Wer sich wohl fühlt, fährt besser und schneller“, erklärt der Technische Projektleiter Oliver Böhm. Beibehalten hat das Team das Allradkonzept.

Hoffen auf Hockenheim

Die misslungene Vorsaison will das Team möglichst schnell vergessen machen. Damals hatten die Zwickauer in den fahrdynamischen Disziplinen mehrere Ausfälle zu verkraften, die vordere Platzierungen unmöglich machten. „Misserfolg ist nur eine Gelegenheit, schlauer von vorn zu beginnen“, zitiert der wirtschaftliche Projektleiter Bastian Steudel Henry Ford. An den Start gehen wird das Team in der kommenden Saison bei den Formula-Student-Veranstaltungen in den Niederlanden und in Spanien.

Zudem hoffen die WHZ-Studierenden noch auf das „Heimrennen“ auf dem Hockenheimring. Dort konnten sich die Zwickauer nicht im ersten Anlauf qualifizieren und stehen aktuell auf der Warteliste. „Wir sind zuversichtlich, dass wir dort noch reinrutschen. Deshalb haben wir auch andere Events, für die wir qualifiziert waren, abgesagt.“, erklärt Bastian Steudel.

Fachübergreifendes Projekt

Im Racing Team sind aktuell 49 Studierende aktiv. Sie kommen aus technischen Disziplinen wie Kraftfahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau, aber auch aus wirtschaftswissenschaftlichen und sprachwissenschaftlichen Studiengängen. Schließlich geht es bei der Formula Student nicht nur darum, das beste Fahrzeug zu bauen, sondern auch darum, in den wirtschaftlichen Disziplinen wie Kosten- und Businessplan zu überzeugen.

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