„Wir Dadaisten schaffen das!“

Weimar. Zur 7. DADAMENTA wird am 5. Mai unter dem Motto „Stempeln, schreien,
schwören“ auf den Weimarer Marktplatz eingeladen. Dabei wird daran erinnert, dass der Dadaismus vor 100 Jahren in Berlin Einzug hielt und vor 200 Jahren Karl Marx in Weimars Partnerstadt Trier geboren wurde. Um den Jubilar zu ehren, wird ein Foto-Standbild errichtet, das den Philosophen mit seiner Frau Jenny zeigt. „Anstelle seines Kopfes gibt es jedoch ein Loch, das den Besuchern Raum bietet, den eigenen Schädel reinzustecken, um sich für ein Preisausschreiben fotografieren zu lassen“, freut sich Michael von Hintzenstern, der Präsident der Dada-Dekade 2012-2022. Dafür könnten die Besucher Bärte ausleihen. Beim Stichwort Berlin wolle man zugleich vergegenwärtigen, dass die Stadt lange Zeit durch eine Mauer getrennt war. Um vom demokratischen in den dadaistischen Sektor zu gelangen, müssten die Besucher an einem Checkpoint DADAMENTE erwerben und stempeln lassen. So könnten „unkontrollierte Grenzüberschreitungen“ verhindert werden. „Wir Dadaisten schaffen das!“, zeigt sich der Präsident überzeugt.

Das Publikum erwartet ein dicht gedrängtes Programm mit dem Absurden Chor Weimar, der Neuen Bauhauskapelle, der japanischen Dada-Botschafterin Norico Kimura und der Erfurter Tänzerin Julia
Heß.

Terminhinweis:
Sonnabend, 5. Mai, 19:30 bis 21:00 Uhr, Marktplatz Weimar
www.dadamenta.eu