Leipzig. „Vor einigen Wochen bin ich für das Amt des Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes vorgeschlagen worden. Das hat mich gefreut, denn der Vorschlag zeigt Wertschätzung. Zugleich habe ich für mich, wenn eine solche Kandidatur für ein wichtiges Amt angetragen wird, geradezu die Pflicht gesehen, zu prüfen, ob ich dazu bereit und geeignet bin.

Das verlängerte Wochenende habe ich genutzt, um mich mit meiner Frau und engen Freunden zu beraten sowie Fachleute zu kontaktieren. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Überzeugung gekommen, bei der Verbandsversammlung im Oktober für das Amt des Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes zu kandidieren.

Ich sehe mich dabei nicht als Kandidat einer Gruppe, sondern will für den Fall der Wahl Sprachrohr der ostdeutschen Sparkassenfamilie über Länder- und parteipolitische Grenzen hinweg und unabhängig von Größe und Verfasstheit der kommunalen Körperschaften sein.

Als Verwaltungsratsvorsitzender einer großen Sparkasse habe ich langjährige Erfahrungen und meine Vernetzung in Ostdeutschland wie auch in die bundespolitische Szenerie einzubringen – auch hier über Grenzen aller Art hinweg.

Mein Ziel wäre im Falle der Wahl, den ostdeutschen Sparkassen da, wo möglich, zu noch stärkerer Sichtbarkeit zu verhelfen, ihnen – im Interesse der Institute wie dem der Kundinnen und Kunden – eine starke Stimme zu geben. Meine Kandidatur ist somit ein klares Angebot.

Natürlich will ich gewinnen, aber ich muss nicht gewinnen. Denn Leipzig ist eine wunderbare Stadt, der ich seit fast 20 Jahren in unterschiedlichen Funktionen und mit unverändert großer Freude dienen darf. Leipzig ist eine boomende und prosperierende Stadt, die auch in den nächsten Jahren spannende Herausforderungen bereithält. Und so wie diese Stadt heute national und international wahrgenommen wird, würde ich mich für die ostdeutschen Sparkassen einsetzen.

Wenn sich mehrere Kandidaten um eine Position bewerben, ist das nichts Ungewöhnliches oder gar Fragwürdiges, es ist im Gegenteil in der Demokratie ein völlig normaler Vorgang. Ich setze daher auf einen fairen demokratischen Wettbewerb. Und ich setze auf die souveräne Entscheidung der zuständigen Gremien, die jeder, der sich in einen solchen Wettstreit begibt, zu akzeptieren hat.“