Von Doris Antony, Berlin - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34962994

Erfurt. Der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ findet 2018 zum vierten Mal statt. Viele Städte und Gemeinden Thüringens präsentieren mit öffentlichen Veranstaltungen die Aufgaben und Ergebnisse der Städtebauförderung.

„Die Städtebauförderung prägte das heutige Bild unserer Städte und Gemeinden wesentlich mit. Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,2 Milliarden Euro des Bundes und des Freistaates in den Städtebau investiert. Durch diese Kooperation von Bund, Land, Kommunen und Bürgern ist es gelungen, die Lebensqualität in den Thüringer Kommunen weiter zu verbessern“, sagt Ministerin Keller vorab.

Mit den Fördermitteln unterstützen der Bund und das Land die Kommunen bei der Bewältigung des demografischen und ökologischen Wandels. Mit den Programmen der Städtebauförderung werden Ortskerne und historische Stadtbilder saniert, öffentliche Räume aufgewertet, Verkehrsbelastungen gesenkt und soziale Strukturen in den Quartieren unterstützt.

Keller hebt vor allem die Bürgerbeteiligung bei der Stadtentwicklung hervor: „Die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung beruht in der Praxis auch maßgeblich auf dem Engagement beteiligter Bürger und Bürgerinitiativen. Die Gemeinden und Städte leben von aktiver Bürgerbeteiligung.“

Staatssekretär Dr. Sühl besucht zum „Tag der Städtebauförderung“ Sömmerda, um die Ergebnisse und aktuelle Projekte des Städtebaus zu besichtigen. Mehr als 100 Millionen Euro sind seit 1991 mithilfe der Städtebauförderung sowie aus eigener Kraft in Sömmerda investiert worden. Ein herausragendes Beispiel ist das Wohngebiet „Neue Zeit“, dass an diesem Tag besichtigt wird. „Das Quartier Neue Zeit in Sömmerda steht exemplarisch für den Erfolg der langfristigen Strategien und der zahlreichen Instrumente der Stadtentwicklung. In den vergangenen 25 Jahren flossen in die Maßnahme „Neue Zeit“ Bundes- und Landesmittel in Höhe von insgesamt mehr als 24 Mio. Euro“, sagt Sühl.